Die ganze Kunst der Sprache besteht darin, verstanden zu werden 
Das sagte bereits der chinesische Philosoph Konfuzius (551 – 479 v. Chr.) zu Zeiten der Östlichen Zhou-Dynastie . Ebenso arbeiten wir mit unseren Sprechern und Stimmen in den CARPE DIEM STUDIOS, die sich in unserer Stimmenkartei, wiederfinden. 

Wir verstehen, was unsere Kunden erreichen wollen. Unsere Partner haben eine Botschaft. Diese gilt es, mit unseren Sprachvertonungen aufzubereiten. Seit mehr als 20 Jahren ist unsere Sprecher-Familie im Stimmen-Stammbaum der CARPE DIEM STUDIOS auf mehr als 2.000 (Synchron-)Sprecher angewachsen. Mit diesem großartigen Team aus deutschen und internationalen Muttersprachlern setzen wir uns erfolgreich für die unternehmerischen Zielsetzungen und Aufwärtsentwicklungen unserer Kunden ein und begleiten den Weg unserer Partner, die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse beachtenswert zu steigern. 

Unsere Kreativschmiede bietet alle Umsetzungen im Bereich Audio. Sprachvertonungen in mehr als 100 Muttersprachen haben die www.carpe-diem-studios.de in all den Jahren zur europaweiten Nummer Eins werden lassen. 

Warum artikuliert sich der Mensch? 
Der Mensch spricht. Er ist ein soziales Wesen und möchte sich verständigen und verständlich machen. Über die Sprache drückt der Homo sapiens GefühleEmpfindungen und Emotionen sowie Prozesse aus, welche dem Verstand entsprechen. 

Die meisten Menschen differieren nicht zwischen Gefühl, Emotion und Empfindung. Dennoch ist es nicht ganz das Gleiche. Ausdruck unserer Seele sind die Gefühle, dass, was wir direkt empfinden. Emotionen sind sozusagen das Werkzeug, die treibende Kraft dahinter. Hingegen sind Empfindungen etwas Vorläufiges, sie sind immer in Bewegung. Alles zusammen bildet, mit dem was wir rational ausdrücken, das Fundament unserer umfassenden mitmenschlichen Systeme. 

Jeder Mensch ist mindestens zweisprachig: Muttersprache und Körpersprache 
Neben der Sprache, dem Sprechen als solches und dem Tonfall, in welchen wir uns mitteilen, nutzen wir bewusst und unbewusst die Körpersprache zur Verständigung. Diese hat einen großen Einfluss darauf, dass, was wir durch das gesprochene Wort ausdrücken, verständlich zu machen. 

Wie wir auf unseren Gesprächspartner wirken wird durch die (un)bewusste Sprache unseres Abbildes wesentlich stärker ausgedrückt. Die „Stimmorgane“ der nonverbalen Kommunikation, also Mimik, Körperhaltung, Habitus, die Art und Weise, wie wir gestikulieren oder auch andere bewusste oder unbewusste Äußerungen des Körpers, sind von großer Bedeutung in der Interaktion mit anderen. 

Sprechen mit dem Körper 
Als weltweite Koryphäe der Körpersprache ist beispielsweise Professor Samy Molcho zu benennen. In zahlreichen Büchern und Seminaren, u.a. für Politiker, Manager, Ärzte und Unternehmer, beschreibt der Pantomime und Professor für darstellende Kunst, wie sich Gestik und Mimik auf die zwischenmenschliche Kommunikation auswirken. 

Körpersprache mit Fallbeispielen erklärt durch Prof. Samy Molcho. 

In einem Interview mit TV-Moderator Günther Jauch beschreibt und erklärt Motivationstrainer Samy Molcho bereits im Jahr 1988 die Körpersprache von TV-Entertainern wie beispielsweise Thomas Gottschalk oder auch Frank Elstner

Die Urform der Sprache geht 1,8 Millionen Jahre zurück 
Was braucht der Mensch, um sprechen zu können? Richtig, Intelligenz. Doch nicht nur das. Betrachtet man sich den inneren Bau der Organismen ist festzustellen, auch anatomisch ist alles dafür Notwendige schon lange Zeit vorhanden. Wissenschaftler haben in Untersuchungen an Urmenschen aus Spanien festgestellt, dass der Gehörgang bereits vor 600.000 Jahren derart ausgestattet war, bestimmte Frequenzen zu transportieren, die Konsonanten erkennen lassen. 

Wesentlich älter ist die eigentliche Urform der Sprache. Ohne Kontrolle des Atems kann der Mensch nicht sprechen. Um den Atem zu kontrollieren bedarf es erweiterter Nervenkanäle in den Wirbelknochen und diese finden sich bereits beim Vorfahren Homo sapiens, dem Homo ergaster. Interessant: Affen haben diese Kontrolle des Atems nicht, daher klingt es wie ein Keuchen, wenn Affen beispielsweise lachen. 

Was man unter Sprache versteht 
Die Kommunikation des Menschen, die wie oben beschrieben, aus vielen unterschiedlichen Elementen besteht, bildet die Menge, unter der man den Begriff Sprache versteht. Wir unterscheiden weiter zwischen der konstruierten und der natürlichen Sprache. 

Die künstlichen, also konstruierten Sprachen, sind solche, die sich aus unterschiedliche Beweggründen von Gruppen oder Einzelpersonen neu entwickelt haben. Die Linguistik bezeichnet Einzelsprachen, die im Zuge der geschichtlichen Entwicklung entstanden sind, als natürliche Sprachen

Die Suche nach der Evolution des Sprechens – Hinweise gibt die Maus 
Warum können Menschen sprechen und Schimpansen nicht? Durch welche Veränderungen der Gene kann der Mensch sprechen, seit sich die Linien in der Entwicklung von Mensch und der Familie der Menschenaffen vor etwa fünf bis sieben Millionen Jahren trennten? 

In Leipzig ist das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie ansässig. Unter der Leitung des Gentechnikers Professor Wolfgang Enard wurde mit einem internationalen Forscherteam eine bedeutende Grundlage für das Verstehen der biologischen Evolution des Menschen geschaffen. 

Das Team untersuchte Mäuse, denen die menschliche Variante des „Sprechgens“, FOXP2, impliziert wurde. Die Forscher konnten alsdann beobachten, dass die Mäuse Änderungen zeigten, die möglicherweise beim Menschen für die Evolution des Sprechens bedeutend waren. Im Jahr 2009 wurden die Arbeiten der Forschungen veröffentlicht. Es wurden zwei Änderungen im FOXP2-Gen erforscht, die bei der Entwicklung von Sprache eventuell eine grundlegende Rolle gespielt haben können. 

Der Genforscher Professor Wolfgang Enard erklärt in einem Interview: „Fox P2 ist ein Gen oder eine Anleitung für ein Eiweiß, das reguliert andere Gene. Wenn das kaputtgeht – man bekommt ja immer zwei Kopien von Mama und Papa – wenn eine davon kaputt ist, bekommt man sehr spezifische Probleme, sprechen zu lernen. Man lernt schon sprechen, aber man kann sich nicht richtig artikulieren. Das ist das einzige Gen von dem wir wissen – es gibt aber bestimmt mehr – von dem wir wissen, dass es so spezifisch das Sprechen betrifft. Es ist ein Sprechgen. Dieses Fox P2 gibt es auch bei Mäusen, bei allen aber es hat sich beim Menschen an zwei Stellen geändert und diese Änderungen haben vielleicht etwas mit unserer Fähigkeit sprechen zu lernen zu tun“. 

Neue Forschungsergebnisse: Affen produzieren Laute ähnlich wie der Mensch 
Forscher der Universität in Tübingen, vom Centrum für integrative Neurowissenschaften, berichten 2018, dass die Sprache, in der Affen kommunizieren, dem Menschen ähnlicher sei, als bislang angenommen. 

Das Forschungsteam des Neurowissenschaftlers Steffen Hage hat festgestellt, dass Weißbüschelaffen in ganz ähnlicher Weise wie der Mensch Laute produzieren. Wie der Mensch nutzen sie dabei Silben in einer festgelegten Länge. 

Callithrix jacchus, der Weißbüschelaffe oder auch -äffchen, zählt zur Familie der Krallenaffen. Diese Primatenart verständigt sich untereinander durch Fiepen und durch das ausstoßen kurz abgehackter Laute in rascher Abfolge. Die Tübinger Neurowissenschaftler haben herausgefunden, dass selbst die Töne, wenn Weißbüscheläffchen langgezogene Laute des Fiepens von sich geben, aus zusammengesetzten kurzen Bausteinen bestehen, sie interpretieren das als Silbensprache. Genau hier sehen die Forscher die Ähnlichkeiten zur Sprachbildung der Menschen. 

Im Grunde geht es um den Rhythmus, wie die Tübinger Wissenschaftler berichten. In der Struktur unseres Kehlkopfes sowie in Gehirnprozessen, die das Sprechen steuern, läge der Rhythmus, in dem Silben gebildet werden können, fundiert. Bereits bei unseren Ahnen könnten diese biologischen Grundlagen der menschlichen Sprache ähnlich gewesen sein. 

Verschiedene Ton-Aufzeichnungen in speziellen Schallkammern sind die Grundlage der Studienergebnisse der württembergischen Neurowissenschaftler. Hier geht’s zur Veröffentlichung der Forschungsergebnisse des Neurowissenschaftlers Steffen Hage im Fachmagazin Current Biology

Gedanken zum Thema Sprache – eine epochale Zeitreise 
Nachfolgend ein kleiner Ausflug in die Gedankenwelt großer Persönlichkeiten zum Thema Sprache. Wir beginnen in der Antike und enden im heutigen Zeitalter: Antike – „Sollten die Götter sprechen, dann würden sie die Sprache der Griechen benutzen“ Marcus Tullius Cicero (106 – 43 v. Chr.), Staatsmann Philosoph und Redner aus Rom. 

Römisches Reich – „Alles altert, alles endet. Und was entsteht und strebt zu sein, je mehr das wächst, um zu sein, so mehr eilt es, nicht zu sein. Es ist wie mit der Sprache und den Worten: es wäre nie die ganze Sprache, wenn nicht Wort um Wort, wie es ertönt, verklänge und machte anderem Platz“ Aurelius Augustinus (Augustinus von Hippo, 354 – 430), Heiliger, Bischof und Philosoph aus Thagaste in Nordafrika, dem heutigen Souk Ahras in Algerien. 

Mittelalter – Natur gebeut dem Menschen, dass er rede. Ob aber diese oder jene Sprache, das überlässt sie euch und eurer Willkür“ Dante Alighieri (1265 – 1321), Dichter und Philosoph aus Italien, gilt als einer der bedeutendsten Dichter des Mittelalters in Europa. Die italienische Sprache wurde zur Literatursprache erhoben. 

Renaissance – „Denn man muss nicht die Buchstaben in der lateinischen Sprache fragen, wie man soll deutsch reden, sondern man muss die Mutter im Hause, die Kinder auf der Gassen, den gemeinen Mann auf dem Markt darum fragen und denselbigen auf das Maul sehen, wie sie reden, und darnach dolmetschen; so verstehen sie es denn und merken, dass man deutsch mit ihnen redet“ Martin Luther (1483 – 1546), deutscher Theologe und Reformator aus Eisleben. 

Barock – „Die Sprache gehört zum Charakter des Menschen“ Sir Francis von Verulam Bacon (1561 – 1626), Staatsmann, Essayist und Philosoph aus England, er gilt als der Begründer des modernen wissenschaftlichen Weltbildes: 

Aufklärung, früher Beginn der Moderne in Europa „Kennst du viele Sprachen – hast du viele Schlüssel für ein Schloss“ Voltaire(François-Marie Arouet, 1694 – 1778), Philosoph der Aufklärung, Historiker und Schriftsteller aus Paris. 

Klassik, Romantik – „Zeichnen ist Sprache für die Augen, Sprache ist Malerei für das Ohr“ Joseph Joubert (1754 – 1824), Moralist und Essayist aus dem Südwesten Frankreichs. 

Moderne – „Wie ist jede – aber auch jede – Sprache schön, wenn in ihr nicht nur geschwätzt, sondern gesagt wird“ Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern (1871 – 1914), deutscher Schriftsteller, Dichter und Übersetzer aus München. 

Heute – „Mögest du 100 Jahre alt werden, und möge die letzte Stimme, die du hörst, meine sein“ Frank Sinatra (Francis Albert Sinatra, 1915 – 1998), US-amerikanischer Sänger, Entertainer und Schauspieler. 

„Die deutsche Sprache ist für mich die Basis meines Denkens, Fühlens, Träumens, meines Glücks, meiner Angst, meiner Zweifel und überhaupt sämtlicher Emotionen“ 
Udo Jürgens (Jürgen Udo Bockelmann, 1934 – 2014), österreichischer Pianist, Komponist und Sänger. 

Mehr als ein Klavier brauchte Udo Jürgens zu keiner Zeit für den ganz großen Auftritt. In die so heile, oftmals kitschig anmutende Schlagerwelt, hat der Gentleman-Sänger im Grunde nie gepasst. Vielmehr verkörperte der Entertainer eine Klasse für sich. Im Nachruf der SZ huldigte man dem Künstler: „Udo Jürgens sang über unsere Sorgen und Hoffnungen, weil er sie teilte“. 

1979 erschien seine Komposition „Wort“, eine großartige Produktion mit den Berliner Philharmonikern. Auf diesen Titel war Jürgens besonders stolz, dass Wort und die Sprache haben ihm doch von jeher so viel bedeutet. Auch war ihm dieses wundervolle Symphonische Werk aus eigener Sicht besonders gut gelungen:

 

Wort

Wort – du bist Gedankenelement,
kannst Illusion sein, die verbrennt.
Bist unbegreiflich,
wenn man dich begriffen nennt.

Wort – du trägst so vielerlei Symbol,
bist in Ideen Weltenpol.
Kannst überladen sein
und auch bisweilen hohl.

Wort – du bist so leise und so sacht,
dabei hast du die größte Macht,
die diesen Erdenball umschließt
und ihn regiert.

Wort – du wirst geflüstert und zitiert,
du bist der Leitstrahl, der uns führt.
Hast Krieg und Frieden schon diktiert.

Wort – du hast so vielerlei Gestalt
und bist so unerreichbar alt,
kannst glühend heiß sein
und so kalt.

Wort – du wirst missbraucht und kommandiert,
hast Diktatoren dirigiert
und ganze Völker schon verführt.

Wort – bist du auch manchmal rigoros
und triffst uns wie ein Degenstoß,
denn deine Wirkung ist nicht nur im Guten groß.

Wort – du bist so zärtlich und so warm,
dein Klang nimmt uns in seinen Arm.
Du bist die Brücke,
die die Menschen näherbringt.

Wort – du wirst melodisch, wenn man singt,
bist ein Signal, das in uns dringt.
Du bist die Symphonie, die nie verklingt.

Copyright 1979, Dauer 8:09, Interpret Udo Jürgens und die Berliner Philharmoniker, Komponist Udo Jürgens, Texter Oliver Spiecker, Produzent Joachim Heider, Verlag Aran, Zürich – Melodie der Welt, Frankfurt.



Was haben die CARPE DIEM STUDIOS mit Udo Jürgens gemeinsam? 
Wir haben vor mehr als 20 Jahren auch eine Brücke gebaut. Weil uns das Wort, die Sprache, das Sprechen und der Ton auch unendlich viel bedeuten. Es erfüllt uns Tag für Tag einfach aufs Neue mit so viel Freude, mit dem gesprochenen oder auch gesungenen Wort, die Menschen näherzubringen. 

Unsere gesamte Sprecher-Familie in der www.stimmenkartei.de dürfen jetzt von Euch beim Wort genommen werden: 

Herzlich willkommen, auf ein Wort und mehr, in den www.carpe-diem-studios.de!

Sprecherkartei