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Österreichische Werbesprecher & Synchronsprecher


Native Speaker Deutsch (A)


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Sprache im Detail


Österreichisches Deutsch

Die Sprache Deutsch, also das Österreichische Deutsch oder auch Österreichisches Hochdeutsch beziehungsweise Österreichisches Standarddeutsch, wird von etwa 88 Prozent der Bevölkerung in Österreich als Muttersprache gesprochen und ist als Staatssprache festgeschrieben Österreichisches Deutsch. Höher ist die Anzahl, schaut man auf die Verwendung unter österreichischen Staatsbürgern. Hier sprechen 98 Prozent das Österreichische Deutsch als Muttersprache. Das Österreichische Deutsch zählt zur Indogermanischen Sprachfamilie Indogermanische Sprachen. Insgesamt verwenden mehr als sieben Millionen Menschen des mitteleuropäischen Binnenstaates die Sprache Österreichisches Deutsch Binnenstaaten. Darüber hinaus zählen die Sprachen Kroatisch, Slowenisch, Ungarisch, Tschechisch, Slowakisch, Romanisch sowie die Österreichische Gebärdensprache zu den anerkannten regionalen Amtssprachen. Zahlreiche weitere Sprachen wurden durch Einwanderer unterschiedlichster Herkunft nach Österreich gebracht.

Das Österreichische ist eine Variante der neuhochdeutschen Standardsprache Neuhochdeutsch. Der sprachliche Ursprung liegt im bundesdeutschen Hochdeutsch und dem Schweizer Deutsch. Das Österreichische Deutsch unterscheidet sich zum Hochdeutschen nicht nur durch Aussprache und Wortschatz, vielmehr gibt es auch zahlreiche grammatikalische Besonderheiten, die beide Sprachen unterscheidet. Viele Wörter der österreichischen Umgangssprache und Mundarten finden sich im Österreichischen Wörterbuch Österreichisches Wörterbuch.

Dialekte des Österreichischen Deutsch
Die Mundarten des Österreichischen Deutsch sind vielfältig und werden der Großgruppe der Bairischen Dialekte zugeordnet Bairische Dialekte. Ausnahmen bilden die Mundarten in Vorarlberg Vorarlberg und in einigen Teilen des Tiroler Außerfern Bezirk Reutte. Hier sind überwiegend die alemannischen Dialekte gebräuchlich Alemannische Dialekte. Als einziges Bundesland in Österreich ist Vorarlberg der Regierungsbezirk, welcher keinen bairischen Dialekt spricht. Die Mundarten in Vorarlberg zählen zu den mittelalemannischen, höchstalemannischen und osthochalemannischen Dialekten. Es bestehen Verwandtschaftsverhältnisse zur Liechtensteinischen und der Schweizerdeutschen Sprache.

Auch in Österreich verfügen die verschiedenen Regionen über Eigenheiten in der Mundart. Die Unterschiede zeigen sich in Aussprache, in der Lautgebung und auch im Wortschatz. Häufig finden sich auch zwischen direkten Nachbargemeinden beträchtliche Unterschiede. Das Österreichische Deutsch unterteilt sich in die Sprachgroßräume Südbairisch, Mittelbairisch und in das Süd-Mittelbairische Übergangsgebiet.

Wienerische Mundart und Wiener Schmäh
Etwa drei Millionen Menschen im Großraum Wien Wien sprechen Wiener Dialekt Wienerisch. Das Wienerisch ist ein ostmittelbairischer Dialekt Mittelbairisch. Die Mundart der österreichischen Hauptstadt kommt vom Mittelhochdeutschen und hat auch einen teilweise sehr individuellen Wortschatz. Im Wienerisch finden sich viele Wörter, die von Sprachen der Habsburgermonarchie entlehnt wurden Habsburgermonarchie. Einige Besonderheiten in der heutigen Sprachfärbung weisen fränkische Einflüsse auf. Die ältesten Hinweise im Wienerisch sind auf die Kelten zurückzuführen. In einem traditionellen Wiener Kaffeehaus erklärt ein Stammgast die Besonderheiten des Wienerischen: Video über das Wienerische.

Die Wiener haben ihre so ganz eigne Art des Humors in der Kommunikation, genannt Wiener Schmäh Wiener Schmäh. Damit ist keine Verspottung gemeint, vielmehr bezeichnet die Begrifflichkeit die sprachliche Umgangsform in der Stadt der kaiserlichen Paläste. Wie kaum ein anderer verkörperte beispielsweise der österreichische Musiker Falco Falco in seinen Welthits und auch als öffentliche Person zu Lebzeiten den Wiener Schmäh. 2017 wäre Falco 60 Jahre alt geworden, eine Interview-Kollektion der Jahre 1986 – 1997 erinnert an den österreichischen Weltstar Falco: Falco Interview-Kollektion.

Tiroler Dialekt
Rund 750.000 Menschen leben in Tirol Tirol. Alpine Reiseziele wie Innsbruck Innsbruck , Kitzbühel Kitzbühel, Sölden Sölden oder auch St. Anton am Arlberg St. Anton am Arlberg lassen so manches Wintersportherz höherschlagen. Hier, im Westen Österreichs, werden überwiegend Mundarten der südbairischen Dialekte gesprochen. Im Tiroler Unterland erklingen bereits Ähnlichkeiten im Übergang zum Mittelbairischen. Die Mundarten in Osttirol ähneln den Dialekten Kärntens Kärnten und dem größtenteils in Südtirol gelegenen Pustertal Pustertal. In Teilen Außerferns – eine deckungsgleiche Region mit dem Bezirk Reutte Bezirk Reutte sprechen die Österreicher bereits Alemannische Dialekte.

Die sprachliche Region Tirol ist zwar klein, weißt aber eine ungemeine sprachliche Vielfalt in den verschiedensten Mundarten auf. Dazu kommen viele eigene Wortschöpfungen, die nicht für jedermann verständlich sind. Hören wir einmal, was wir (nicht) verstehen. Ein Beitrag von Tirol TV zum Thema Sprache in Tirol: Video über die Sprache in Tirol.

Kärntner Mundarten
Denken wir an den größten Berg Österreichs, den Großglockner Großglockner oder auch an Klagenfurt Klagenfurt, gelegen am Wörthersee Wörthersee, dann sind wir in Kärnten Kärnten. Rund 560.000 Menschen leben im südlichsten Bundesland der österreichischen Republik. Die in Kärnten verwendeten Mundarten gehörten zur Gruppe der bairischen Dialekte. Im wichtigsten touristischen Bundesland nach Tirol und Salzburg, unterteilen sich die gesprochenen Dialekte zunächst wiederum in drei Gruppen: Mittel-, Ober- und Unterkärntnerisch.

Die Dialekte des Mittelkärntnerischen werden von Sprechern der Mundart im Drautal, Gegendtal und Liesertal, Metnitztal, Gurktal und Glantal, weiter im unteren Drautal, im Klagenfurter- und Villacher Becken sowie auf dem Krapp- und Zollfeld verwendet. Im sprachlichen Raum Kärnten umfassen die Dialekte des Mittelkärntnerischen das größte Sprachengebiet. Dieses teilt sich wiederum in die vier Gruppen Süd-, Zentral-, Nord- und Westmittelkärntnerisch, welche wiederum zahlreiche Mundarten beheimaten.

Das Oberkärntnerische beinhaltet die Dialekte des oberen, mittleren und des unteren Mölltales, weiter das Gebiet des oberen Drautals, Gailtals, Gitschtals und die Region um den Weißensee Weißensee in Kärnten.

Die Mundarten die zum Unterkärntnerisch zählen werden im Görtschitz- und Lavanttal gesprochen. Ähnlichkeiten bestehen im Görtschitztal zum Nordmittelkärntnerischen, die Dialekte im Lavanttal erinnern teilweise etwas an die weststeirischen Mundarten Steirische Sprache.

Wie hört sich nun das Kärntnerische an? Unterhaltsames Kärntnerisch, das lustige Mundart-Gedicht „Der Marderbiss!“ aus den frühen 60er Jahren von Hans Wagner. Frisch serviert von einem echten Kärnter Original, Arnulf Aichholzer aus Villach Villach. Lachmuskeln auf Anfang und „Hurcht’s amol zua und freut’s euch dran!“: Mundart-Gedicht.

Hianzisch
Hianzisch oder auch Heanzisch oder Hoanzisch genannt, bezeichnet österreichische Mundarten, die zur Dialektgruppe des Mittelbairischen gehören. Gesprochen wird Hianzisch im Heanzenland Heanzenland (die alte Bezeichnung für Deutsch-Westungarn, später Burgenland), in weiten Gebieten des Burgenlandes Burgenland. Die Mundart beinhaltet so einige Wörter, welche mit dem Dialekt des Oststeirischen identisch sind. Die Dialekte im Burgenland sind mehr oder weniger von einem stark singenden Tonfall gekennzeichnet. Allerdings unterscheidet sich dieser teilweise auch von Ort zu Ort. Die Sprechweise ist meist bedächtig und gedehnt.

Im elften Jahrhundert wurden Einwanderer aus Bayern sowie anderen Teilen Deutschlands als Heanzen, oder auch ungarisch Hiencek, bezeichnet. Sie waren Bauern und hatten ihren ganz eigenen Dialekt im Einwanderergepäck. Wir wandern jetzt auch ein ins Burgenland, mittels einer kleinen Reportage von Globe TV, in der wir auch den hianzischen Dialekt kennenlernen: Burgenland Reportage.

Vorarlbergisch
Die regionalen Sprachvarianten des zweitkleinsten österreichischen Bundeslandes Vorarlberg Vorarlberg sind unter dem Begriff Vorarlbergisch beheimatet. Diese Mundarten im westlichen Teil der Republik Österreich gehören zur Sprachgruppe der alemannischen Dialekte Alemannische Dialekte und unterscheiden sich unter Umständen beträchtlich voneinander. Stark charakteristisch sind hochalemannische Mundarten wie der Lustenauer Lustenauer Dialekt und Montafoner Montafon sowie der bodenständige Bregenzerwälder Dialekt Bregenzerwälder Mundart.

Vor allem in der Gruppe der Bregenzer Mundarten des Wälderischen gibt es ungemein viele Unterdialekte. Der Wälder Dialekt auch ein Dialektwörterbuch. Sylvester Ratz ist einer der Mitverfasser und erklärt die Besonderheiten der Mundart: Wälderisch erklärt.

Im gebirgigen Westen Österreichs, in Vorarlberg, werden also keine bairischen Mundarten gesprochen Bairische Dialekte. Der Vorarlberger Regierungsbezirk, mit der Hauptstadt Bregenz Bregenz, bildet diesbezüglich die einzige Ausnahme innerhalb der österreichischen Bundesländer.

Die verschiedenen Mundarten in Vorarlberg zählen zu den ost-, höchst- und bodenseealemannischen Dialekten. Auch stehen sie in einem engen sprachlichen Verwandtschaftsverhältnis mit den benachbarten Mundarten Allgäuerisch Allgäuerisch, Nordostschweizerisch und dem Liechtensteinischen Liechtensteinische Mundarten.

Böhmakeln – eine historische Mischsprache
Das Böhmakeln ist ein Sprachenmix, der heute in der Verwendung nahezu ausgestorben ist. Es war ungefähr um 1850, als viele Arbeiter aus Böhmen Böhmen in Österreich, speziell in Wien, einwanderten. Man kann sagen, Wien wurde im Grunde genommen durch Migration zur Metropole.

Die Einwanderer mussten sich mit der Deutschen Sprache in Österreich irgendwie zurechtfinden. Häufig arbeiteten sie beim Militär oder in Haushalten. Dienstanweisungen wurden in deutscher Sprache erteilt, die Menschen lernten die Fremdsprache vom Zuhören und füllten Wortschatzlücken mit ihrer eigenen Sprache. So entstand das Böhmakeln durch die tschechischen und auch slowakischen Arbeiter, die im Zuge der Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts nach Österreich eingewandert waren.

Unvergessen, die böhmakelnden Schauspieler
Heinz Rühmann und Peter Alexander
Große Bekannt- und Beliebtheit bekam das Böhmakeln, das sozusagen angehauchte Deutsch, durch nachgeahmte Verwendungen von Humoristen und Schauspielern. Möglicherweise ist der berühmteste Charakter des Böhmakelns, die Romanfigur „Der brave Soldat Schwejk“ Der brave Soldat Schwejk, die Geschichte eines bezeichnenden Charakters aus Prag. Schwejk ist ein humorvoller Überlebenskünstler, der sich als Soldat der österreichisch-ungarischen Armee vor dem Einsatz im Ersten Weltkrieg zu drücken versucht. 1960 kam es zur Literaturverfilmung des satirischen Schelmenromans von Jaroslav Hasek. In der Hauptrolle des braven Soldaten Schweik der unvergessene Heinz Rühmann Heinz Rühmann. Wie das Böhmakeln klingt hören wir im Trailer zum Kinofilm „Der brave Soldat Schwejk“ mit Heinz Rühmann: Kinotrailer.

In einer Fortsetzung der satirischen Militärverfilmung, „Schwejks Flegeljahre“ Schwejks Flegeljahre , schlüpfte 1964 der Wiener Schauspieler, Sänger, Pianist und Entertainer Peter Alexander Peter Alexander in die Rolle des Soldaten Schwejk und böhmakeld sich durch den Dienst beim Militär, zu Zeiten der Österreichisch-Ungarischen Monarchie: Peter Alexander böhmakeld.

Österreichische Redewendungen
Wos liegt, des pickt: Was einmal da ist, geht nicht mehr weg.

Groder Michl: Bezeichnet einen ehrlichen, geradlinigen Menschen.

Worma Hansl: Abgestandener, warmer Rest von einem Getränk.

Moch a Lackerl und tauch daun unta: Mache eine Pfütze und tauche darin unter.

Moch‘ ma an Obriss: Gehen wir nach Hause, auch als Frage verwendet.

Hawi d’Ehre: Aussage zur Verabschiedung.

Noch mehr typisch österreichische Redewendungen sind hier zu finden: Redewendungen aus Österreich.

Österreichisch Deutsch – sprachgeschichtliche Entwicklung
Es war wohl zu Beginn des sechsten Jahrhunderts, als sich aus unterschiedlichen Gruppen der Germanen der neue Volksverband der Baiern Bajuwaren entwickelte. Mit der Ausbreitung ihres Territoriums gen österreichischem Alpenraum entstanden erste sprachliche Grundlagen für die späteren, österreichischen Mundarten.

Im 14. und 15. Jahrhundert entwickelten sich aus den verschiedensten Dialekten regionale frühneuhochdeutsche Schreibsprachen Frühneuhochdeutsch. Die bairisch-österreichische Schreibsprache findet in Bayern und Österreich Verwendung. Der Theologe Martin Luther Martin Luther startet im 15. Jahrhundert seine Reformation. Seine Bibelübersetzung erfolgte in meißnisch-obersächsischer Schriftsprache, welche zur ostmitteldeutschen Sprachfamilie gehört. Allerdings waren hierin einige Merkmale aus dem Sprachgebrauch des bairisch-österreichischen zu finden.

Im 18. Jahrhundert, zu Regierungszeiten von Maria Theresia von Österreich Maria Theresia, wird die ostmitteleutsche Schreibsprache, mit meißnischer Prägung, auch in Österreich anerkannt. Der Sprachwissenschaftler Johann Christoph Gottsched verfasste ein Regelwerk, welches im Verlauf zur Einführung der seinerzeit verbindlichen Form der deutschen Schriftsprache führte Johann Christoph Gottsched.

Zu Zeiten der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie 1866 Österreich-Ungarn gewannen die mundartfreien deutschen Regionen, die sich im Gebiet der Monarchie befanden, ihre maßstäbliche Gültigkeit für dialektfreies Deutsch. Es erfolgten Entlehnungen aus benachbarten Staaten wie Tschechien und Slowenien, ein neuer Wortschatz entstand. Das Österreichische Deutsch gewinnt immer mehr Eigenständigkeit, man spricht erstmals über Österreichisches Hochdeutsch Österreichisches Deutsch. 1879 bestimmt Österreich die staatsüblichen Gewohnheiten in der schriftsprachlichen Verwendung als „Regeln und Wörterverzeichnis für die deutsche Rechtschreibung“, ein amtliches Regelbuch erscheint.

Mit dem Erlangen der Souveränität Österreichs im Jahr 1945 wuchs zunehmend das Nationalbewusstsein. Sprache galt als wichtiges Merkmal für die Betonung dieses Nationalgefühls, wenngleich es auch Gegenströme gab, die ein selbständiges Deutsch forderten. Kurzum beschloss die damalige Regierung den Staat für österreichisch, aber die Muttersprache als Deutsch zu erklären. 1951 erscheint ein Österreichisches Wörterbuch.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die sprachlichen Merkmale des Österreichischen Deutsch ein wichtiges Resultat des spontanen Sprachwandels und den immerwährenden multikulturellen Sprachkontakten in Mitteleuropa darstellen. Weiter auch die oftmals zielstrebigen Prozesse der Standarisierung seitens des Staates und der Sprachgebrauch von Schriftstellern und Künstlern seit dem 18. Jahrhundert.

Österreichisch Deutsch in der Küche
In der österreichischen Küche gibt es so einige Wörter im Sprachgebrauch des bairisch-österreichischen, die weit entfernt vom deutschen Wortschatz sind. Viele Begriffe wurden aus dem Ungarischen, Tschechischen, Kroatischen und Italienischen entlehnt. Nachfolgend einige Beispiele.

Wohl die wenigsten unter uns wären auf die Idee gekommen, mit Aschanti Das Volk der Aschanti eine feine Creme als Brotaufstrich herzustellen. Es hört sich ein wenig kannibalisch an, immerhin bezeichnet Aschanti ein Volk in Ghana Ghana. In Österreich steht der Begriff zusätzlich jedoch für die Erdnuss, welche in Ghana zu den Grundnahrungsmitteln gehört.

Die meisten von uns haben bestimmt schon einmal Potitze gegessen, auch wenn jetzt wohl jede Idee fehlt, was das sein könnte. Als Potitze wird ein Hefekuchen bezeichnet. Meist gerollt und auch mit Mohn oder Nüssen gefüllt. Das Wort wurde aus dem Kroatischen entlehnt. Österreichische Potitze mit Nussfüllung, hier kommt das Rezept zum nachbacken: Nusspotitze.

Murken enthalten viele gute Mineralstoffe und Vitamine, der Begriff kommt aus dem Tschechischen (mrkev) und bezeichnet die Mohrrübe oder auch Karotte. Das Wort Marille ist vielleicht eher bekannt, im Kroatischen Marelica genannt, bezeichnet es die Aprikose. Aus dem Böhmischen und aus Wachau in Niederösterreich kommt der kulinarische Hochgenuss pur: Marillenknödel, einfach lecker: Marillenknödel.

Mehr Beispiele zum Wortschatz in der österreichischen Küche gibt’s hier: Küchenwortschatz.

Wiener Schnitzel – Spuren in der Spätantike
Erfunden haben die Wiener das speziell zubereitete Kalbfleisch wohl eher nicht, doch waren sie Namensgeber des Wiener Schnitzels Wiener Schnitzel. Viele Geschichten ranken sich um die wahre Herkunft der leckeren Mahlzeit. Bereits die Byzantiner Byzantinisches Reich umhüllten Fleisch in der Spätantike mit getrockneten Brotkrumen. Über Spanien fand diese Zubereitung ihren Weg nach Italien, viel später nach Wien, an den Wiener Hof. Die spezielle Zubereitung der Panade sei wohl im 16. Jahrhundert in Italien entstanden. Erst im 19. Jahrhundert wurde das Mahl in Wien zu einer Spezialität. Die Wiener haben sich derart in die köstliche Speise verliebt, so dass sie wahre Meister im Panieren wurden. So bekam das mit Mehl, Eigelb und Semmelbrösel ummantelte Kalbfleisch wohl auch seinen Namen, Wiener Schnitzel. Ein Beitrag der ARD erzählt die Geschichte des Wiener Schnitzel: TV-Beitrag Wiener Schnitzel.

Wiener Würstchen – eine romantische Liebesgeschichte
Zunächst einmal, es sind die Deutschen, die zur bekannten, internationalen Wurstspezialität Wiener Würstchen sagen Wiener Würstchen. In der Schweiz schlicht Wienerli genannt, sagt man in Österreich Frankfurter. Etwas verwirrend klingt das schon. Doch mit der Geschichte dahinter lässt sich die Namensgebung verstehen.

Im Frühjahr 1805 wurden die in Österreich Frankfurter genannt, erstmals in Wien verkauft, vom Fleischer und Metzger Johann Georg Lahner Johann Georg Lahner. Als junger Mann war Lahner, welcher in der Fränkischen Schweiz Fränkische Schweiz geboren wurde, zur Ausbildung nach Frankfurt am Main gegangen, um dort das Fleischerhandwerk zu erlernen. Nach der Ausbildung ging der Geselle auf Wanderschaft und landete im österreichischen Wien, wo sich eine ältere Baronin in den Fleischer verliebte. Ohne diese Liebesgeschichte hätte es womöglich niemals das Wiener Würstchen gegeben. Die Baroness war sehr wohlhabend und ermöglichte Johann Lahner mit ihrer wirtschaftlichen Unterstützung die Gründung einer Fleischerei.

Der junge Fleischer versuchte sich an unterschiedlichsten Rezepturen, wollte er doch die aus Schweinefleisch hergestellten Frankfurter Würstchen verbessern, welche im Rhein-Main-Gebiet schon seit dem 13. Jahrhundert verspeist wurden Frankfurter Würstchen. Zu Zeiten Lahners, im 19. Jahrhundert, waren in Deutschland Rinder- und Schweinemetzger noch streng voneinander getrennt, nicht so in Wien. Daher konnte Lahner Schweine- und Rinderfleisch mischen, verpasste dem Ganzen eine neue Gewürzmischung und der (österreichisch) Frankfurter bzw. das Wiener Würstchen (Deutsch), war entstanden.

Einer der bekanntesten Wiener Würstelstände steht am Kunstmuseum Albertina Albertina Wien im ersten Wiener Bezirk: Das Treiben am berühmten Würstelstand.

Romy Schneider verdankte Sissi-Filmrolle dem Sacher
Wer traditionelle österreichische Kaffeehauskultur erleben möchte, der geht ganz bestimmt in eines der Sacher Cafés in Wien, Salzburg, Graz oder Innsbruck. Wo passionierte Baristas auf unvergleichliche Art und Weise Kaffeespezialitäten zubereiten, wird natürlich auch die Original Sachertorte genossen Zubereitung im Hause Sacher.

Das einem Palast aus der Renaissance nachempfundene Hotel Sacher Hotel Sacher in Wien, wurde bereits 1876 als Hotel de l’Opera eröffnet. Gelegen hinter der Wiener Staatsoper Wiener Staatsoper traf sich von Anbeginn die Prominenz im weltberühmten Sacher. Kaiser, Prinzen, Politiker, zahlreiche darstellende Künstler, Schauspieler und Sänger: VIP’s im Sacher.

Romy Schneider Romy Schneider verdankte Ihre filmische Hauptrolle in der Sissi-Triologie Sissi der Film, an der Seite von Karlheinz Böhm Karlheinz Böhm, ihrer Ähnlichkeit mit Kaiserin Elisabeth Elisabeth von Österreich-Ungarn, deren Büste im Hotel Sacher steht. Einst war sie Regisseur Ernst Marischka aufgefallen, daraufhin wurde Romy Schneider engagiert.

Wiener Staatsoper – die Philharmoniker und der Opernball
Unter Kaiser Franz Joseph wurde ab 1861 in einer achtjährigen Bauphase das ehemalige Hofoperntheater mit Mozarts Wolfgang Amadeus Mozart Don Giovanni festlich eröffnet. Die heutige Wiener Staatsoper zählt zu den weltweit führenden und bekanntesten Opernhäusern. Aus dem Staatsopernorchester werden übrigens die Wiener Philharmoniker bestellt Wiener Philharmoniker.

Jedes Jahr der kulturelle und gesellschaftliche Höhepunkt im Opernhaus: der Wiener Opernball Wiener Opernball. Die Geschichte der Veranstaltung beginnt zu Zeiten des Wiener Kongresses in den Jahren 1814/15. Zu jener Zeit riefen die Kunstschaffenden an der Hofoper Tanzveranstaltungen ins Leben. In der heutigen Wiener Staatsoper fand der Opernball erstmals 1877 statt. Wir tauchen ein, ins unbestrittene Zentrum der gesamten Ballsaison in Wien, Vorhang auf, für den Wiener Opernball: Video Wiener Opernball.

Wiener Walzer
Bewegen sich Menschen im ¾ Takt mit einem berauschenden Körperschwung, wogend, erhaben, rauschend, kreisend und harmonisch, dann tanzen sie wahrscheinlich Wiener Walzer Wiener Walzer. Entstanden ist der älteste und traditionsreichste Gesellschaftstanz um 1770 in Österreich. Er wird mit etwa 180 Taktschlägen pro Minute getanzt, was gleichzeitig auch die Anzahl der Schritte bedeutet. Der Wiener Walzer ist der schnellste Tanz des Welttanzprogramms. Der Musikstil, die Melodie im Wiener Walzer ist „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss Johann Strauss (Sohn) aus den Jahren 1866/1867: An der schönen blauen Donau.

Udo Jürgens - Wien
Udo Jürgens (Jürgen Udo Bockelmann, 1934 - 2014) Udo Jürgens gilt als einer der denkwürdigsten Entertainer seit dem 20. Jahrhundert. Der im österreichischen Klagenfurt geborene Komponist, Pianist und Sänger stand über sechzig Jahre auf den Brettern, die die Welt bedeuten, komponierte über 1.000 Lieder Udo Jürgens Lieder und verkaufte mehr als 105 Millionen Tonträger. Zweifels ohne, Udo Jürgens ist weltweit einer der erfolgreichsten männlichen Solokünstler. 1978 veröffentlichte Udo Jürgens seine Komposition „Wien“: Video Udo Jürgens Wien.

Wien
Wien! Wo sich Traum und Leben noch die Hände geben,
war ich eine kleine Ewigkeit dein Mann.
Wien! Zwischen Riesenrad und Oper, in den engen alten Gassen,
hielt die Zeit in ihrer Eile für uns an.
Wien! Und du zeigtest mir die Hofburg,
zogst mit mir durch Diskotheken und Cafés,
die es schon hundert Jahre gibt.
Wien! Und wir gingen durch den Stadtpark, so wie eins von diesen Pärchen,
die noch glauben, es genügt, wenn man sich liebt.
Und so unzerstörbar wie die alten Häuser,
die in Grinzing träumen hinter wildem Wein,
so schien unser Glück, doch plötzlich kam der Morgen, und ich war allein.

Wien! Und der Tag ist ohne Mitleid,
erste Straßenbahnen ziehen Richtung Prater zu den Resten unserer Nacht.
Wien! Doch wo Lärm war, ist jetzt Stille,
denn die bunten Ringelspiele und die Buden sind längst zugemacht.
Nur ein alter Mann kehrt stumm mit seinem Besen
unser letztes Lachen müd durch die Allee.
Und die jetzt nicht wissen, wo sie hingehören,
sind einsamer denn je...

Wien! Endlich steigt mein Flugzeug höher,
und verständnisvolle Wolken decken Steffansdom und Kärntnerstraße zu.
Wien! Und in einem dieser Häuser, die da immer kleiner werden,
schläfst in Kissen der Erinnerung jetzt du.
Wien! Wien!
Ja, selbst wenn wir tausend Jahre leben bleiben
und ich hätt jedes Wort der Welt parat,
ich könnte die Gefühle nie beschreiben, für dich und diese Stadt.

Copyright 1979, Interpret Udo Jürgens, Komponist Udo Jürgens, Texter Wolfgang Hofer, Produzent Udo
Jürgens & Peter Wagner Produktion, Verlag Aran, Zürich – Melodie der Welt, Frankfurt.

Schauspieler, Sänger, Komponisten… – berühmte Österreicher
Die Liste der (welt)bekannten Persönlichkeiten, die Österreich hervorbrachte und immer noch hervorbringt, ist lang. Ob Kunst, Kultur, Politik, Wissenschaft, Sport: Österreich hat unzählige Ausnahmepersönlichkeiten und Genies zu bieten. In nahezu jeder Epoche.

Ob Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert, Franz Liszt, Franz Lehár, Joseph Haydn oder auch Gustav Mahler, um nur einige Wenige aus alten Zeiten, im Bereich Ton zu benennen. Beim Blick auf eine Auflistung, wer alles Österreicher war und ist, erinnert man sich staunend. Nachfolgend finden wir berühmte Österreicher, nach Jahrhunderten selektiert: Berühmte Österreicher.

Körpersprache und Humor als Hilfsmittel beim Erlernen der Sprache
Die Auswirkungen von Humor und Lachen haben Wissenschaftler in zahlreichen Studien erforscht. Die praktische Umsetzung kann die Freude beim Erlernen einer Sprache deutlich steigern. Ergo: was wir mit Freude tun, fällt uns leicht. Auch beim Lernen der Sprache Österreichisches Deutsch.

Der amerikanische Anthropologe Ray Birdwhistell prägte in den 1950-er Jahren den Begriff Kinesik. Ein verhältnismäßig junger Zweig der Kommunikationswissenschaften. Kinesik gründet sich auf den Erkenntnissen, dass unbewusste Bewegungen des Körpers für die menschliche Kommunikation eine grundlegende Bedeutung haben: Kinesik.

Mit Humor leichter lernen. Die Auswirkungen des Lachens bezeichnet man wissenschaftlich als Gelotologie. Die körperlichen und psychischen Aspekte des Lachens werden darin erforscht. Eine gehirngerechte Einführung vermittelte zu Lebzeiten die deutsche Managementtrainerin Vera Felicitas Birkenbihl in unzähligen Seminaren. Wer das Glück hatte, sie in einem ihrer Vorträge live zu erleben, kann bestätigen, wie einfach und verständlich komplexe Sachverhalte durch das humoristische Lernen zu vermitteln sind. Sprachen leichter lernen mit Vera F. Birkenbihl, ein wunderbares, nützliches Seminar: Seminar mit Vera F. Birkenbihl.

Unsere Österreichisch Deutsch Muttersprachler, unsere Native Speaker, die wir mit entsprechenden Stimmproben in unserer STIMMENKARTEI präsentieren, haben in ihrer Kindheit gewiss unbewusst die Sprache Österreichisches Deutsch ebenso leicht und mit Freude erlernt, mit Hilfe der unbewussten Werkzeuge Körpersprache und Humor. Doch nur deren professionelle Stimmbildung macht unsere Stimmen zum Garant, die akustische Visitenkarte Ihres Unternehmens ebenso perfekt zu präsentieren, wie die Dienstleistungen oder Produkte Ihres Unternehmens.


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