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Kantonesisch-Chinesische Sprecher & Sprecherinnen für Ihr Projekt !


Native Speaker Kantonesisch-Chinesisch


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Native Speaker Kantonesisch-Chinesisch - Flagge
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Über uns:

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Aufnahme:

Die Aufnahme erfolgt in unseren Studios in Appenweier, unseren Partnerstudios in China, Singapur, Malaysia oder an weiteren Standorten weltweit.

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Die Produktion erfolgt in unseren Studios durch erfahrene Producer und Tonmeister. Dank unserer langjährigen Partnerschaft mit MB Akustik sind unsere Aufnahme- und Regieräume perfekt auf Audioproduktion ausgerichtet.

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Unsere kantonesisch-chinesische Familie, unsere kantonesisch-chinesischen Native Speaker


Die chinesischen Sprachen
Etwa 1,3 Milliarden Menschen sprechen chinesische Sprachen. Nach Anzahl der Muttersprachler rangiert das Mandarin-Chinesisch weltweit an erster Stelle. Die meisten Chinesisch-Sprecher leben in der Volksrepublik China Volksrepublik China und in Taiwan sowie der Republik China Republik China/Taiwan.

Östlich von Indien und südlich von China, in Südostasien Südostasien und auch in vielen anderen Ländern, finden sich darüber hinaus eine große Anzahl von sprachlichen Minderheiten, welche das Chinesische verwenden. Schaut man sich die Vielzahl der Chinesischen Sprachen und Dialekte an ist festzustellen, dass viele Sprachvarianten in wiederum gleichen Regionen verwendet werden, sich die Sprecher der lokal überschneidenden Gebiete teilweise jedoch nicht untereinander verständigen können.

Das Hochchinesische basiert auf Mandarin. Mandarin bildet in den Sprachfamilien eine eigene Dialektgruppe mit verschiedenen Subgruppen und wird häufig einfach als Chinesisch bezeichnet: Hochchinesisch.

Sprachfamilien über eine Million Sprecher
Weltweit sprechen wir von 24 Sprachfamilien plus einer isolierten Sprache, Koreanisch, die mehr als eine Million Sprecher aufweisen. Den weitaus größten Stamm bilden hier die indogermanischen Sprachfamilien, deren Sprecheranzahl bei über drei Milliarden liegt. Die Chinesischen Sprachen gehören zum Zweig der sinotibetischen Sprachen und rangieren in dieser Aufzählung an zweiter Stelle.

Heute sind ungefähr 200 Sprachfamilien und isolierte Sprachen weltweit existent. Sprachwissenschaftlich nachgewiesen sind weitere 100 Einheiten, die heute jedoch als ausgestorben gelten. Wir werfen einen Blick auf die 25 Sprachfamilien, die weltweit die meisten Sprecher aufweisen: Sprachfamilien mit mindestens einer Million Sprechern.

Einer der beiden Primärzweige der sinotibetischen Sprachfamilie wird durch die chinesische Sprache gebildet Sinotibetische Sprachen. Den zweiten Hauptabschnitt stellen die tibetobirmanischen Sprachen Tibetobirmanische Sprachen.

Verbreitung der chinesischen Sprachen
Betrachtet man das antike China Chinesisches Altertum mit seinen Nachbarn ist festzustellen, dass die Gebiete der ursprünglichen Verbreitung der chinesischen Sprache nur schwer zu rekonstruieren sind. Aufgrund dessen, dass die sprachlichen Nachbarschaften fast unbekannt erscheinen, kann man nicht wirklich sagen, ob es je eine Verbreitung des Chinesischen außerhalb der chinesischen Staaten gab. Scheinbar waren große Teile des südlichen Chinas im ersten Jahrhundert n. Chr. noch außerhalb des chinesischen Sprachgebietes gelegen.

Hinweise auf die Gliederung der chinesischen Sprache in verschiedene Mundarten finden sich jedoch bereits in der Epoche 11. bis 3. Jahrhundert v. Chr., zu Zeiten der Zhou-Dynastie: Zhou-Dynastie.

Vielzahl chinesischer Hauptsprachen
Ein Blick auf die Gliederung der chinesischen Sprachen zeigt die große Anzahl der unterschiedlichen Mundarten. Die chinesische Sprache lässt sich heute in zunächst zehn verschiedene, aktive, Dialektbündel und Hauptsprachen gliedern. Diese sind Yue (Kantonesisch), Mandarin, Wu (Shanghai-Dialekt), Jin, Hui-Dialekt, Xiang, Gan, Hakka, Pinghua und Min. Diese Klassifizierungen bestehen wiederum aus zahlreichen unterschiedlichen lokalen Mundarten und Einzeldialekten. Die Dialektgruppen werden meist nach der Region oder Stadt, in der sie gesprochen werden, benannt.

Glückskekschinesisch – eine Einführung in die chinesische Sprache
Das Projekt Glückskekschinesisch bietet auf leicht verständliche Art eine Einführung in die chinesische Sprache. Auch welche Stolpersteine ganz schnell den Wegesrand zieren können. Studierende des Studiengangs Wirtschaftskommunikation Chinesisch am SDI München, dem Bildungsnetzwerk mit einer Hochschule für angewandte Sprachen, mit einer nützlichen Einführung in die chinesische Sprache, zum Hören, Sehen und (Nach)sprechen: Los geht’s: Glückskekschinesisch.

Die chinesische Sprache Yue (Kantonesische Sprache)
Die chinesische Sprache Yue, auch Kantonesische Sprache, wird vor allem in Südchina, in der Provinz Huanan gesprochen. Etwa 71 Millionen Menschen sprechen Kantonesisch, vor allem in großen Teilen der Provinz Guangdong Guandong, aber auch teilweise in Regionen von Guangxi Guangxi, beispielsweise in Wuzhou.

Die Ausnahme bildet die Zone um Shenzhen. Aufgrund des immens hohen Anteils an Zuwanderern, wird hier neben Kantonesisch und Hakka überwiegend das Hochchinesisch gesprochen. Allerdings wird in den beiden Sonderverwaltungsgebieten Hongkong und Macau jedoch das Yue, die Kantonesische Sprache, auch als offizielle Amtssprache verwendet: Kantonesische Sprache.

Ausgewanderte Minderheiten sprechen die Kantonesische Sprache in Malaysia, Singapur, Vietnam und verschiedenen chinesischen Gemeinden der Chinatowns in westlichen Ländern.

Shenzhen, in der Provinz Guangdong der Volksrepublik China, grenzt südlich an die Sonderverwaltungszone Hongkong. Shenzhen hat den Status als besondere Wirtschaftszone. Die Planstadt gilt als bedeutend für ausländische Investitionen und ist weltweit eine der am schnellsten wachsenden Städte. Auch hat Shenzhen das höchste Pro-Kopf-Einkommen in China - Hongkong und Macau ausgenommen. Die Telekommunikations- und Elektronik-Industrie sind die Säulen der lokalen Wirtschaft in Shenzhen: Wirtschaft und Infrastruktur.

Die chinesische Sprachvariante Yue, die Kantonesische Sprache, gliedert sich in die Dialektgruppen Yue Hai, Siyi, Gaoyang und Guinan. In diesen Gruppierungen finden sich allerdings wieder zahlreiche verschiedene lokale Mundarten der Kantonesischen Sprache. Wir schauen uns die geografische Verteilung der Yue-Dialektgruppen an: Karte Verbreitung.

Yue-Chinesisch – Yue Hai-Dialektgruppe
Der Hauptzweig der Yue-Chinesen verwenden die Mundart Yue Hai im Perlflussdelta der Provinz Guangdong Perlflussdelta. Weiter wird der Yue Hai-Dialekt auch in Hong Kong und Macau gesprochen. Oftmals auch Standardkantonesisch, Guangzhou-Dialekt oder Hongkong-Dialekt genannt. Im Allgemeinen auch als Kantonesisch bezeichnet, obwohl dieser Name genauer betrachtet den Guangzhou-Dialekt in der Yue Hai-Mundarten-Gruppe repräsentiert.

In der Yue Hai-Dialektgruppe finden sich weiter die Mundarten Dongguan, Qingyuan, Zhaoqing und Zhuhai. All diese Sprachvarianten haben wiederum lokale dialektale Unterschiede.

Yue-Chinesisch – Siyi-Dialektgruppe
Siyi bezeichnet einen Küstenzweig im Perlflussdelta der südlichen Provinz Guangdong Siyi. Die dort ansässigen Yue-Chinesen sprechen überwiegend die Dialekte der Siyi-Gruppe. Meist in der Provinz Guangdong, aber auch in chinesischen Überseegemeinschaften. Innerhalb des Landkreises Guangdong erklingt die Siyi-Mundart hauptsächlich in der Stadt Jiangmen. Außerhalb wird das Yue-Chinesisch in der Siyi-Variante auch in den Bezirken Doumen und Jinwan in Zhuhai Zhuhai, Guzhen in Zhongshan Zhongshan und Jun’an in Foshan Foshan gesprochen.

In der Siyi-Dialektgruppe finden sich die Mundarten Enping, Jiangmen, Kaiping, Taishan und Xinhui. Taishanese, also der Taishan-Dialekt, gilt in dieser Gruppierung als repräsentativer Dialekt. Gerade in chinesisch-amerikanischen Gemeinden war diese Sprachvariante eine der Wichtigsten in der Verständigung.

Yue-Chinesisch – Gaoyang-Dialektgruppe
Einer der vier Hauptdialekte des Yue-Chinesisch ist die Sprachvariante Gaoyang, oder auch Gao-Yang beziehungsweise Gao-Lei bezeichnet. Diese Mundart wird in und um Maoming Maoming und auch Yangjiang Kantonesische Sprache, im südwestlichen Teil der Provinz Guangdong verwendet. Der Name Gaoyang wird von den beiden Subdialekten Gaozhou und Yangjiang abgeleitet.

Zur Gaoyang-Dialektgruppe zählen weiter die Yue-Chinesisch-Sprachvarianten Maoming und Yangjiang.

Yue-Chinesisch – Guinan-Dialektgruppe
In der chinesischen Provinz Qinghai liegt der Autonome Bezirk Hainan der Tibeter Hainan. Hier gelegen auch der Landkreis Guinan, in dessen Gemeinden die Mundarten der Guinan-Dialekte Beihai und Wuzhou gesprochen werden. Der Kreis setzt sich aus den beiden Großgemeinden Mangqu und Guomaying zusammen. Weiter aus den Gemeinden Mangla, Taxiu, Senduo und Shagou. Im Hauptort Mangqu leben überwiegend Beihai und Wuzhu sprechende Einwohner. Auch in weiten Teilen der Stadt Sanya werden die Sprachvarianten der Guinan-Dialekte verwendet.

In der chinesischen Inselprovinz Hainan ist übrigens auch der südlichste Punkt des Landes gelegen. Die Insel bietet ein tropisches Klima und eine atemberaubende Naturlandschaft. Zahlreiche Strände finden sich gerade um die Stadt Sanya. Im Süden gelegen erstreckt sich die 22 km lange Sanya-Bucht Sanya Bay bis zur Yalong-Bucht Yalong Bay.

In der Nähe des bei Sanya gelegenen Nanshan-Tempels erstreckt sich auch die 108 Meter hohe Statue des Bodhisattva, die „Guanyin von Nanshan“: Foto der Statue.

Außerhalb gelegen befindet sich der Yanoda-Regenwald, dessen hügeligen Wege zum Wandern einladen, über viele Hängebrücken gelangt man zu den Wasserfällen des Kulturtourismusgebietes: Yanoda Regenwald Impressionen.

Die chinesische Sprache Mandarin –
weltweit die meisten Muttersprachler
Die chinesische Bezeichnung der Sprache Mandarin ist Guānhuà. Wörtlich übersetzt „Sprache der Staatsdiener“. Etwa 898 Millionen Sprecher machen Mandarin zur Sprache mit den meisten Muttersprachlern auf der Erde. Mandarin wird von ungefähr 70 Prozent der Han-Chinesen Han/Ethnie als Muttersprache verwendet. Das Nordchinesische wird auch gesprochen, ungeachtet der Tatsache, dass dieses Verbreitungsgebiet weit über das nördliche China hinausgeht.

Ein kleiner Einstiegskurs in die Sprache Mandarin
Mandarin für Anfänger.
Weit gefehlt, würde man annehmen, Mandarin ist gleich Mandarin. Auch hier gibt es wieder zahlreiche Untergruppen. Zur einfacheren Orientierung werfen wir zunächst einen Blick auf die geografische Verteilung der unterschiedlichen Mandarin-Dialekte: Verbreitung.

Die Untergruppen der chinesischen Sprache Mandarin beinhalten jedoch auch wieder zahlreiche Gruppierungen. Wir fassen die acht Hauptklassifizierungen nachfolgend zusammen.

Mandarin - nordöstlicher Dialekt: Dongbei
Der nordöstliche Dialekt Mandarin wird auch Dongbei-Mundart genannt. Diese Sprachvariante findet Verwendung in der Mandschurei: Mandschurei.

Mandarin – Pekinger Dialekt: Beijing
Der Pekinger Dialekt wird auch als Beijing-Mundart bezeichnet. Das moderne Standardchinesisch beruht auf der Aussprache dieser Mundart. Jedoch entspricht die Grammatik wiederum nicht der Hochsprache, die in Peking, Teilen von Tianjin, im östlichen Teil der Provinz Hebei, im Westen von Liaoning, einem kleinen Teil im Osten der Inneren Mongolei und im Norden von Xinjiang gesprochen werden. Peking-Dialekt.

Mandarin – Ji-Lu-Dialekt
Eine Mundart der chinesischen Sprache Mandarin, der Ji-Lu-Dialekt, wird hauptsächlich in (Teilen) der Provinzen Hebei, Shandong und auch dem größten Teil von Tianjin gesprochen: Jilu Mandarin.

Mandarin – Jiao-Liao-Dialekt
Die regionale Mandarin-Sprachfärbung Jiao-Liao findet Verwendung auf der Halbinseln Shandong: Shandong sowie auf der in das gelbe Meer Gelbes Meer ragenden Halbinsel Liaodong: Liaodong.

Mandarin – Dialekt der Zentralchinesischen Ebene: Zhongyuan-Dialekt
Im Flachland am Unterlauf des Gelben Flusses Gelber Fluss, dessen Einzugsgebiet 752.000 km² umfasst, wird der Mandarin-Dialekt Zhogyuan, die Mundart der Zentralchinesischen Ebene verwendet: Zentralchinesische Ebene.

Diese Variante der Sprache Mandarin erklingt dort in den Provinzen: Henan und auch Shaanxi, im Süden von Shandong, im westlichen kleinen Raum von Jiangsu, im Westen von Anhui, im Süden von Shanxi, im südlichen Ningxia, im östlichsten Teil von Qinghai, in einem sehr kleinen westlichen Gebiet von Gansu sowie im zentralen und südlichen Xinjiang.

Mandarin – Lan-Yin-Dialekt
Die regionale Variante der Sprache Mandarin, der Lan-Yin-Dialekt, erklingt rund um Lanzhou und Yinchuan: Lanyin Mandarin.

In Lanzhou entstand übrigens im Jahre 1909 auch das heutige chinesische Kulturdenkmal, die Zhongshan-Brücke, von den Chinesen als „die erste Brücke über den Gelben Fluss unter dem Himmel“ genannt: Zhongshan-Brücke.

Mandarin – Südwestlicher Dialekt
Die südwestliche Sprachvariante der chinesischen Sprache Mandarin wird auch Xinan-Dialekt genannt: Südwestliches Mandarin.

Mit 260 Millionen Sprechern ist das südwestliche Chinesisch die größte Mandarin-Mundartgruppe. Diese Sprachvariante wird in den südwestlichen Provinzen Guizhou, Yunnan, im größten Teil von Hubei, im westlichen Sichuan, im Nordwesten von Hunan, auch im Nordwesten von Guangxi sowie in einem kleinen Teil des südlichen Shaanxi gesprochen.

Mandarin – Jiang-Huai-Dialekt
Die chinesische Mundart Jiang-Huai findet speziell am Unterlauf des längsten Flusses in Asien, dem 6.380 Kilometer langen Jangtsekiang, Verwendung: Jangtsekiang.

Weiter erklingt die Sprachvariante Jiang-Huai auch am Strom des Huai He:
Huai He.
Teile der am Huai He gelegenen Provinzen Hubei, Anhui und Jiangsu sprechen den Jiang-Huai-Dialekt.

Neben diesen acht hauptsächlichen Klassifizierungen der Sprachvariante Mandarin, gibt es auch einige kleinere sprachlichen Minderheitendialekte, die jedoch keiner dieser vorbenannten Gruppen zugeordnet werden können.

Die chinesische Sprache Wu (Shanghai Dialekt)
Um die Mündung des längsten asiatischen Flusses, dem Jangtsekiang, wird die chinesische Sprache Wu, mit ihren vielen unterschiedlichen Dialekten, gesprochen. Die Wu-Mundart Shanghaiisch ist weitläufig bekannt Shanghai-Dialekt. Jedoch ist dieser Dialekt aus geschichtlich-phonologischer Sticht, durch die Zuwanderung von Menschen anderer Mundarten, recht schwierig zu analysieren.

Wu wird von nahezu allen chinesischen Sprachwissenschaftlern und auch westlichen Sinologen Sinologie als eine Mundarten-Gruppe der chinesischen Sprache bezeichnet, welche von etwa 77 Millionen Menschen gesprochen wird. Das Wu-Chinesisch unterteilt sich wiederum in zunächst sechs Untergruppen beziehungsweise einzelne Dialekte: die Taihu-Dialektgruppe, zu der der Shangai-Dialekt zählt, der Taizhou-Dialekt, die Gruppe der Oujiang-Mundarten, die Wuzhou-Dialekte, die Mundartengruppe Chu Qu, und den Dialekt Xuancheng.

Kleiner Einstiegskurs in die Sprache Wu-Chinesisch
Wu-Chinesisch für Anfänger.

Die Sprachvarianten des Wu sind vielfältig. Als voranstehende Vertreter werden die Dialekte von Suzhou, aus der Familie der Taihu-Dialektgruppe sowie Wenzhou, aus der Oujiang-Dialektgruppe, benannt.

Im nachfolgenden fassen wir die sechs Hauptgruppierungen der chinesischen Sprache Wu zusammen, welche sich wieder in unterschiedliche Mundarten gliedern.

Wu-Chinesisch – Dialektgruppe Taihu – Shanghai-Dialekt
Die Mundarten-Gruppe Taihu oder auch Taihu Wu, beziehungsweise nördliche Wu-Dialekte genannt, werden in einem Großteil des südlichen Teils der Provinz Jiangsu Jiangsu, in der Volksrepublik China gesprochen. Zur Taihu-Gruppierung zählen die Dialekte: Shanghai, Changzhou, Hangzhou, Jiaxing, Ningbo, Suzhou und Wuxi.

Wu-Chinesisch – Taizhou-Dialekt
Die Mundart Taizhou wird in der gleichnamigen Stadt, in der zur Volksrepublik China zählenden Provinz Zhejiang Zhejiang gesprochen. Die gesamte Küstenprovinz ist überwiegend Wu-sprachig. Wir werfen einen Blick auf die Lage Taizhous in China: Karte Taizhou in China.

Wu-Chinesisch – Gruppe der Oujiang-Dialekte
Die Mundartengruppe Oujiang beinhaltet wiederum drei verschiedene Dialekt-Gruppen: Lishui Lishui, Qingtian Qingtian Dialekt und Wenzhou Wenzhou.

Wu-Chinesisch – Gruppe der Wuzhou-Dialekte
Zur Gruppe der Wuzhou-Dialekte zählen die Mundarten: Jinhua, Yiwu und der Yongkang-Dialekt. Wuzhou ist wiederum eine bezirksfreie Stadt am östlichen Rand des autonomen Gebiets Guangxi in der Volksrepublik China. Guangxi ist seit 1958 unabhängig: Guangxi.

Wu-Chinesisch – Gruppe der Chu Qu-Dialekte
Die südlichen Wu-Chinesisch-Dialekte, die im Süden der Provinz Zhejiang sowie in Yuzhou und Lishui, weiter auch in einigen Teilen von Süd-Wenzhou gesprochen werden, sind die Gruppe der Chu Qu-Dialekte. Weiter finden diese Mundarten in den Bezirken Shangrao und Yushan und in der Provinz Jiangxi Verwendung. Im nördlichen Teil der Amtsbezirke Ningde und Nanping sowie in der Provinz Fujian sind die Chu Qu-Dialekte ebenso verbreitet. Zur Chu Qu-Dialektgruppe zählen die Mundarten Lishui, Quzhou und Shangrao.

Die Zusammensetzung der Bezeichnung Wu und Chu benennt übrigens auch eine zu Beginn der 1950 Jahre von der Volksrepublik China anerkannte Zusammenstellung einiger Arten der traditionellen chinesischen Kampfkünste, genannt Wushu. Wir tauchen kurz sportlich in die chinesischen Kampfkünste ein und bekommen dabei ein Sprachgefühl für das Wu-Chinesisch: Video.

Wu-Chinesisch – Xuancheng-Dialekt
Die Mundart Xuancheng des Wu-Chinesisch wird überwiegend in der bezirksfreien Stadt Xuancheng Xuancheng selbst, im Südosten der chinesischen Provinz Anhui Anhui gesprochen.

Hier findet sich auch das 1.841 Meter hohe Gebirge, der Huang Shan, welches in der chinesischen Kunst und Literatur seit der Tang-Dynastie Tang-Dynastie eine große Rolle spielt. Es heißt, wer je auf dem Huang Shan war, schaut keinen anderen Berg mehr an. Die atemberaubende Schönheit des Huang Shan diente als Vorbild für die sogenannten Hallelujah-Berge im Oskar-gekrönten Film „Avatar – Aufbruch nach Pandora“: Huang Shan.

Die chinesische Sprache Jin
Etwa 48 Millionen Menschen sprechen das Jin-Chinesisch, auch Jinyu genannt. Jin zählt somit zu den 30 der meistgesprochenen Sprachen weltweit. Die Sprache ist über weite Teile der chinesischen Provinz Shanxi, der Inneren Mongolei sowie Teilen der Provinzen Hebei, Shaanxi und Henan verbreitet. Die Sprache Jin wurde bis in die 1980er Jahre hinein als Nordchinesischer Dialekt betrachtet: Klassifikation Jin.

Zur chinesischen Sprache Jin zählen die Dialekte Bingzhou, Lüliang, Shangdang, Wutai, Datong-Baotou, Zhangjiakou-Hohhot, Handan-Xinxiang und Zhidan-Yanchuan, welche sich wiederum in verschiedene Mundarten gliedern.

Kleiner Einstiegskurs in die Sprache Jin-Chinesisch: Jin-Chinesisch für Anfänger.

Wie das Hochchinesisch Hochchinesisch gehört die Sprache Jin zur Gruppe der Tonsprachen, bei denen gleichlautende Silben in verschiedenen Tonlagen ausgesprochen werden, was ihre Bedeutung verändert Tonsprache. Weiter enthält das Jin fünf Töne, während sich im Hochchinesischen vier Töne finden. Der fünfte Ton der Jin-Sprache ist der sogenannte Eintrittston, welcher kurzgesprochen wird und auf einen Konsonanten oder Knacklaut endet.

Jin-Chinesisch – Bingzhou-Dialekt
Die Jin-Chinesisch Sprachvariante Bingzhou wird überwiegend in Zentral-Shanxi gesprochen. In diesem Gebiet liegen die historischen Städte Xi’an Xi‘an und Xianyang Xianyang. Die Region ist ein wichtiges chinesisches Landwirtschaftsgebiet. Weiter wird der Bingzhou-Dialekt auch in Taiyuan, der Hauptstadt der Provinz Shanxi, verwendet: Taiyuan.

Jin-Chinesisch – Lüliang-Dialekt
Die Jin-Mundart Lüliang wird heute in den westlichen und nördlichen Teilen von Shanxi gesprochen. Die Provinz im Norden der Volksrepublik China zählt zur Wiege der chinesischen Kultur: Historie Shanxi.

Jin-Chinesisch – Shangdang-Dialekt
Auch diese Sprachvariante des Jin-Chinesisch, der Shangdang-Dialekt, wird in Shanxi gesprochen. Jedoch anders als der Lüliang-Dialekt, der im Norden und Westen verbreitet ist, erklingt die Mundart Shangdang im Südosten der Provinz Shanxi: Geographie Shanxi.

Jin-Chinesisch – Wutai-Dialekt
In einigen nördlichen Regionen von Shanxi und auch inmitten der Inneren Mongolei wird der Wutai-Dialekt gesprochen. Als Wutai wird ein Kreis in der Provinz Shanxi, mit rund 315.000 Einwohnern, bezeichnet. Dort gelegen ist auch das Wutai-Gebirge, die höchste Erhebung dieser Provinz. Im chinesischen Buddhismus ist das Wutai-Gebirge das wichtigste der vier heiligen Gebirge: Heiliges Gebirge, Wutai.

Jin-Chinesisch – Datong-Baotou-Dialekt
Die Sprachvariante Datong-Baotou wird ebenso wie die Wutai-Mundart überwiegend in einigen nördlich gelegenen Regionen von Shanxi und auch im Zentrum der Inneren Mongolei gesprochen. Datong bedeutet übrigens „große Einheit“ und bezeichnet eine Stadt der Provinz Shanxi mit ungefähr 1,36 Millionen Einwohnern Datong. Baotou liegt in der Autonomen Region Innere Mongolei. Nach Baotou führt von Peking aus auch die unter dem Namen Jingbao Railway bekannte 833 km lange Eisenbahnstrecke, mit einer unglaublichen Steigung von 33 Prozent: Bahnstrecke Peking-Baotou.

Jin-Chinesisch - Zhangjiakou-Hohhot-Dialekt
Im Nordwesten von Hebei und auch einigen Regionen der zentralen Inneren Mongolei wird der Jin-Dialekt Zhangjiakou-Hohhot gesprochen. Bemerkenswert sind die Unterschiede der Mundart in diesen Regionen. Die gesprochenen Formen des Hohhot-Dialekts sind nur teilweise untereinander zu verstehen: Hohhot-Dialekt.

Jin-Chinesich – Handan-Xinxiang-Dialekt
Die chinesische Sprachvariante Handan-Xinxiang wird überwiegend in Südost-Shanxi, im Süden von Hebei und im Norden von Hainan verwendet. Die Stadt Handan, mit etwa 8,5 Millionen Einwohnern, liegt im Süden der chinesischen Provinz Hebei und spricht ebenfalls den Handan-Xinxian-Dialekt. Das römisch-katholische Bistum Taming hat in Handan seinen Bischofs-Sitz: Bistum Daming.

Die Stadt Xinxiang liegt im Norden der Provinz Hebei und hat im Jahr 2012 einen Freundschaftsvertrag mit der deutschen Großstadt Wuppertal geschlossen. Wuppertal ist der Geburtsort des in China äußerst geschätzten Textilfabrikanten Friedrich Engels: Fabrikant Engels.

Jin-Chinesisch - Zhidan–Yanchuan-Dialekt
Die Mundart Zhidan-Yanchuan wird überwiegend in Yan’an Yan‘an, im Kreis Zhidan Zhidan und Yanchuan, im nördlichen Shaanxi, gesprochen.

Yan An ist übrigens auch der Name eines 1993 in Peking geborenen Tischtennisprofis. Der Chinese erreichte bei den Weltmeisterschaften 2013 in Paris das Achtelfinale: Tischtennismeisterschaft 2013 Herreneinzel.

Die chinesische Sprache Hui
Die genaue Zuordnung zu einer Gruppierung der sinitischen Sprachen ist beim Hui-Chinesisch umstritten. Einige Linguisten ordnen das Hui als Mundart des Wu ein, andere zählen Hui-Chinesisch zur Dialektgruppe des Gan. Zuweilen wird das Hui wiederum auch als unabhängiger Zweig der sinitischen Sprachen angesehen.

Das geografische Verbreitungsgebiet des Hui-Chinesisch ist verhältnismäßig klein. Gesprochen wird Hui in der Binnenprovinz Anhui Anhui, gelegen im Südosten Chinas im ehemaligen Verwaltungsbezirk Huizhou, daher die Namensgebung Hui. Verwendung findet diese Sprachvariante auch in verschiedenen weiten Gegenden im südlichen Anhui sowie den Nachbarprovinzen Zhejiang und Jiangxi.

Im Vergleich zur Gesamtanzahl der Chinesisch Muttersprachler erscheint die Anzahl der Sprecher des Hui mit 3,2 Millionen relativ gering, dennoch finden sich im Hui viele Varianten. Nahezu jeder Kreis, in welchem das Hui-Chinesisch gesprochen wird, hat einen eigenen Dialekt. Diese wiederum sind untereinander nur schwer verständlich. Daher sind die meisten Hui-Sprecher zwei- oder gar mehrsprachig. Das Hui-Chinesisch unterteilt sich in die Dialektgruppen Jixi-Shexian, Xiuning-Yixian, Qimen-Dexing, Yanzhou und Jingde-Zhanda.

Die Provinz Zhejiang wurde übrigens nach dem Qiantang-Fluss benannt, der in alten Zeiten den Namen Zhe Jiang trug. Nicht nur in China ist der Fluss für seine Springfluten bekannt. Jedes Jahr führt die Flut zur weltweit größten Gezeitenwelle, „silberner Drache“ genannt. Die bis zu neun Meter hohe Riesenwelle lockt, ungeachtet der Gefahren, hunderttausende Schaulustige an: Video Riesenwelle.

Hui-Chinesisch - Jixi-Shexian-Dialekt
Die Hui-Sprachvariante, der Jixi-Shexian-Dialekt, wird überwiegend in den Kreisen Jixi Jixi, She Kreisebene She und Jingde gesprochen. Übrigens, die traditionelle Architektur des im Kreis Jingde liegenden Dorfes Jiangcuan zählt zu den Denkmälern der Volksrepublik China: Denkmäler der Volksrepublik China.

Der Jixi-Shexian-Dialekt wird auch in der 380.000 Einwohner zählenden Stadt Ningguo gesprochen sowie im Kreis Chun’an, der zur Unterprovinzstadt Hangzhou zählt.

Hui-Chinesisch - Xiuning-Yixian-Dialekt
Die Bezirke Tunxi und Huangshan sprechen den Xiuning-Yixian-Dialekt. Wir erinnern uns, in Huangshan findet sich auch eines der fünf berühmtesten Gebirge Chinas, der Huang Shan, dessen Lotosblütengipfel eine Höhe von 1.864 Meter über dem Meeresspiegel erreicht: Huang Shan.

Im Kreis Wuyuan spricht die Provinz Jiangxi die Mundart Xiuning-Yixian, weiter wird der Dialekt in den Kreisen Xiuning, Yi und auch in Qimen in der Provinz Anhui gesprochen.

Hui-Chinesisch - Qimen-Dexing-Dialekt
Die zur Provinz Anhui zählenden Kreise Qimen und Dongzhi verwenden das Hui-Chinesisch in der Qimen-Dexing-Mundart. Diese Sprachvariante erklingt auch in der Provinz Jiangxi. Hier im Kreis Fuliang, der Stadt Dexing Dexing und im Kreis Wuyuan.

Diese Region ist auch “als die schönste Landschaft Chinas”, mit 50 alten Dörfern bekannt: Die schönsten Dörfer in China.

Hui-Chinesisch – Yanzhou-Dialekt
Wie auch der Jixi-Shexian-Dialekt erklingt die Mundart Yanzhou in den Kreisen Chun'an und Jiande in der Provinz Zhejiang. In dieser Provinz lebte vor etwa 50.000 Jahren auch der Jiande-Mensch. Seine Gebeine wurden 1974 vom Institut für Vertebraten Paläontologie und Paläoanthropologie der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und dem Zhejiang-Museum ausgegraben: Hominine Fossilien des Paläolithikums in China.

Hui-Chinesisch - Jingde-Zhanda-Dialekt
Der Jingde-Zhanda-Dialekt wird in der Stadt Ningguo in der Provinz Anhui verwendet. Die Kreise Jingde, Qimen, Shitai und Yi sprechen in Teilen ebenfalls den Jingde-Zhanda Dialekt.

Jingde bezeichnet übrigens nicht nur eine Provinz in der Volksrepublik China, vielmehr ist Jingde auch ein Höflichkeitsname. Beispielsweise wurde der chinesische General Yuchi Gong mit dem Höflichkeitsnahmen Jingde betitelt: Yuchi Gong.

Die chinesische Sprache Xiang
Mehr als 30 Millionen Menschen sprechen die chinesische Sprache Xiang, überwiegend in der Provinz Hunan Hunan. Der Fluss Xiang Jiang oder auch einfach Xiang-Fluss genannt, ist der größte Fluss in dieser Provinz, wonach auch die Sprache Xiang benannt ist: Einzugsgebiet und Verlauf des Xiang Jiang.

Xiang war übrigens auch die Muttersprache des ehemaligen führenden Politikers Mao Zedongs, international als „Paramount Leader“ bezeichnet. Nach ihm wurde auch die politische Bewegung des Maoismus benannt: Maos Kampagnen.

Die chinesische Sprache Xiang unterteilt sich in die Dialektgruppen Chang Yi, Lou Shao, Chen Xu und Yongquan. Innerhalb dieser Gruppierungen finden sich wiederum zahlreiche verschiedene Mundarten.

Xiang-Chinesisch – Gruppe der Chang Yi-Dialekte
In der Sprachfamilie der Chang Yi-Dialekte, auch als new Xiang bezeichnet, finden sich die Mundarten Changsha, Zhuzhou, Xiangtan, Ningxiang, Yiyang, Xiangyin, Miluo, Yueyang, Hengyang, Hengshan und der Hengdong-Dialekt. New Xiang ist die dominierende Sprachvariante des Xiang Chinesisch. Überwiegend wird dieser Dialekt in nordöstlichen Gebieten von Hunan gesprochen. Daneben erstrecken sich Gegenden, wo südwestliches Mandarin und die Sprachvariante Gan verwendet werden.

Das Gebiet von Hunan ist übrigens eine der am besten bewässerten und fruchtbarsten Provinzen Chinas. Nicht nur Reis, vielmehr auch Tee und Baumwolle werden in dieser Region bevorzugt angebaut. Im Jahr 2014 haben die Bauern im zu Hunan gehörenden Xupu-Kreis erstmals einen sogenannten Hybrid-Reis geerntet, mit einem durchschnittlichen Ertrag von über 1.000 Kilogramm pro Mu (0,0667 Hektar). Damit hat der in China als „Vater des Hybrid-Reises“ bekannte Agrarwissenschaftler Yuan Longping einen neuen Produktionsrekord erreicht: Yuan Longping.

Xiang-Chinesisch – Gruppe der Lou Shao-Dialekte
Die Gruppierung der Lou Shao-Dialekte wird auch als das alte Xiang-Chinesisch bezeichnet. In dieser Familie finden sich wiederum zahlreiche verschiedene Sprachvarianten: Loudi, Shuangfeng, Xinhua, Xiangxiang, Shaoyang, Shaodong, Wugang, Qidong und die Mundart Qiyang. Unter dem dominanten Einfluss des neuen Xiang-Chinesisch gingen den Lou Shao-Dialekten einige der konservativen phonologischen Eigenschaften verloren, die old Xiang einst auszeichneten. Die stimmhaften Eigenschaften des Mittelchinesisch Mittelchinesisch, welches sich sonst nur in Wu-Dialekten findet, ging indes nicht verloren.

Das Mittelchinesisch ist übrigens der historische chinesische Dialekt, wie er im Reimwörterbuch Qieyun verzeichnet ist: Qieyun.

Xiang-Chinesisch – Gruppe der Chen Xu-Dialekte
Im westlichen Hunan erklingen die chinesischen Sprachvarianten der Chen Xu-Dialekte, auch als Ji-Xu Xiang bezeichnet. Diese passen jedoch nicht in die zweigliedrige Einteilung der traditionellen alten Xiang Dialekte. Wir sprechen von den Chen Xu-Mundarten Chenxi, Xupu und dem Luxi-Dialekt.

Die landschaftlichen Schönheiten und die kulturelle Vielfalt der Westregion der südchinesischen Provinz Hunan ist ein äußerst beliebtes Reiseziel. Hier, im westlichen Hunan, ist auch einer der schönsten chinesischen Nationalparks Chinas, der Zhangjiajie gelegen: Video Nationalpark Zhangjiajie.

Xiang-Chinesisch – Gruppe der Yongquan-Dialekte
Im südlichen Hunan und auch in Guilin werden die Yonguan-Mundarten gesprochen. Auch diese passen nicht in die Zweigliedrigkeit der traditionellen alten Xiang-Dialekte. Geografisch wurden sie mit diesen jedoch gruppiert. Als repräsentativer Dialekt zählt hier die Mundart Qiyang.

Die bezirksfreie Stadt Guilin liegt im Nordosten des Autonomen Gebiets Guangxi der Volksrepublik China. Übersetzt man die chinesischen Schriftzeichen des Namens Guilin wörtlich, bedeutet die Bezeichnung „Stadt des Duftblütenwalds“. Die Namensgebung Guilin erfolgte aufgrund der großen Anzahl von Ölbaumgewächsen, den Osmanthus-Bäumen, die in der Stadt erblühen: Duftblüten.

Die chinesische Sprache Gan
Das Gan-Chinesisch ist eine Variante der chinesischen Sprachen. Überwiegend leben die rund 22 Millionen Muttersprachler des Gan in der Provinz Jiangxi Jiangxi. Die rund 45 Millionen Einwohner zählende Provinz der Volksrepublik China ist südlich des Jangtsekiang gelegen, dem längsten Fluss Chinas und Asiens. Im Nordwesten liegt Jingdezhen Jingdezhen.

Über 1.000 Jahre lang war die Stadt Jingdezhen ein großes Zentrum der Porzellanherstellung. Wer heutzutage die Stadt besucht, entdeckt zahlreiche Töpfereien und einige Keramikmuseen. Hier finden sich sogar die Überreste eines alten kaiserlichen Töpferofens aus der Ming-Ära: Ming-Dynastie.

Einige Bevölkerungsgruppen, deren Sprecher das Gan-Chinesisch verwenden, leben auch in umliegenden Regionen der Provinz Jiangxi, wie beispielsweise in Hunan, Hubei, Anhui und Fujian. Vergleicht man die phonetischen Merkmale der chinesischen Sprachen, ist Gan dem Hakka-Chinesisch am nächsten stehend.

Auch ist das Gan-Chinesisch nicht gleich Gan-Chinesisch. Diese Sprachvariante unterteilt sich wiederum in die Dialekte Dongkou, Huaining, Fuzhou (Jiangxi), Ji'an (Jiangxi), Leiyang, Nanchang, Xian, Yichun und Yingtan. Als repräsentativ für die Gan-Familie wird üblicherweise die Mundart Nanchang angesehen.

Gan-Chinesisch – Dongkou-Dialek
Die Sprachvariante des Gan-Chinesisch, der Dongkou-Dialekt, erklingt überwiegend in der südwestlichen Provinz von Hunan. Dort wird in den Städten und Bezirken Dongkou, Suining und Longhui die Mundart Dongkou gesprochen.

Der Landkreis Dongkou ist eine Grafschaft im Westen von Hunan, mit elf Städten, neun Gemeinden und drei Unterbezirken. Im Bezirk Dongkou leben rund 870.000 Menschen. Hier ein Blick in die East Xuefeng Road: Dongkou County, East Xuefeng Road.

Gan-Chinesisch – Huaining-Dialekt
Die im Südwesten Chinas gelegene Binnenprovinz Anhui ist auch das Verbreitungsgebiet für den Huaining-Dialekt. Die Kreise und Städte Huaining, Yuexi, Qianshan, Taihu, Wangjiang, Susong, Dongzhi, Shitai und Guichi sprechen diese Mundart des Gan-Chinesisch.

In dieser Region, genauer gesagt in der Provinz Liaoning, befindet sich auch der Qianshan-Nationalpark. Man bezeichnet ihn als „the northeast pearl“. Wörtlich übersetzt bedeutet Qianshan „Tausend Berge“. Im Grunde genommen ist das jedoch nur die Abkürzung für den vollständigen Namen „Thousand Lotus Flower Mountains“. Hier sollen der Legende nach vier Ecken des Himmels zusammengebrochen sein. Um die Menschen zu retten, flickte die Göttin Nüwa das Gebiet mit Steinen in den Himmel. Als ein Stein aus Versehen auf den Boden fiel, spritze er tausende von Gipfeln in Form einer Lotusblüte in den Himmel: Bild aus dem Qianshan National Park.

Gan-Chinesisch – Fuzhou-Dialekt
Zentral und östlich der Region Jiangxi wird die Gan-Mundart Fuzhou gesprochen. In Städten und Kreisen wie Fuzhou City, Linchuan, Chongren, Yihuang, Le'an, Nancheng, Lichuan, Zixi, Jinxi, Dongxiang, Jinxian, Nanfeng und Guangchang verständigen sich die Einwohner in dieser chinesischen Mundart.

Doch auch im Südwesten des Provinz Fujian, genauer gesagt in Jianning und Taining, wird der Fuzhou-Dialekt gesprochen. Die Region ist vor allem für ihre zauberhaften Küstenstädte und die wunderschönen Berglandschaften bekannt. Zahlreiche Tempel, ein bezauberndes Altstadtviertel und ein Meeresmuseum locken Jahr für Jahr Reisende aus weiten Teilen der Erde an. Auch der venezianische Händler Marco Polo besuchte einst diese Region im Südosten Chinas: Marco Polo in China.

Gan-Chinesisch – Ji’an-Dialekt
Überwiegend wird der Ji’an-Dialekt zentral und im Süden der Provinz Jiangxi verwendet. Die Sprecher leben in den Kreisen und Städten Ji'an City, Ji'an, Jishui, Xiajiang, Taihe, Yongfeng, Anfu, Lianhua, Yongxin, Ninggang, Jianggangshan, Wan'an und Suichuan. Im Osten der Region Hunan wird der Ji’an-Dialekt in Youxian, Chaling und Linxian gesprochen.

In der zur Profinz Hunan zählenden Stadt Zhangjiajie befindet sich auch die – zum Zeitpunkt der Eröffnung, längste und höchste Glasbodenbrücke der Welt, die Grand Canyon Glass Bridge: Zhangjiajie Brücke.

Sie führt über unberührte Naturlandschaften mit grotesken Gipfeln, glasklaren Gewässern und satten Wäldern. Es ist ein gewiss schwindelerregendes, aber wohl unvergessenes Erlebnis, über die 260 Meter hohe Grand Canyon Glas Bridge in Zhangjiajie zu schreiten: Impressionen Glasbodenbrücke.

Gan-Chinesisch – Leiyang-Dialekt
So vielfältig wie die Anzahl der Chinesisch-Muttersprachler sind auch immer wieder die Überschneidungen der verschiedenen Mundarten in gleichen Regionen. So wird beispielsweise der Leiyang-Dialekt des Gan-Chinesisch auch im Osten der Provinz von Hunan gesprochen. Städte und Kreise wie Leiyang, Changning, Anren, Yongxing und Zixing City verwenden diesen Dialekt.

Im Stadtbezirk Changning beispielsweise lebt auch eine Vielzahl von Auswanderern, meist in geschlossenen Wohnparks. Daher wird Changning auch gerne als internationales Viertel genannt: Changning.

Gan-Chinesisch – Nanchang-Dialekt
Der Nanchan-Dialekt gilt als repräsentativ unter den Mundarten des Gan-Chinesisch. Verwendet wird er im Nordwesten der Provinz Jiangxi, genauer gesagt in den Bezirken und Städten Nanchang City, Nangchang, Xinjian, Anyi, Yongxiu, Xiushui, De'an, Xingzi, Duchang, Hukou, Gao'an, Fengxin, Jing'an, Wuning und Tonggu. Die unglaubliche Vielzahl an sprachlich regionalen Überschneidungen macht deutlich, warum so viele Chinesisch-Muttersprachler zwei- oder mehrsprachig sind. In Pingjiang, im nordöstlichen Hunan, ist Nanchang auch eine der gängigen Sprachvarianten.

Nanchang, die Hauptstadt der rund fünf Millionen Einwohner zählenden Provinz Jiangxi, hat im Jahr 2006 eines der größten Riesenräder der Welt eingeweiht. Der sogenannte „Stern von Nanchang“ wurde für etwa sechs Millionen Euro gebaut und lädt zu einem 160 Meter hohen Blick über die Region ein: Stern von Nanchang.

Gan-Chinesisch – Xian-Dialektgruppen
Die Sprachvarianten der Xian-Dialekte wird in die Gruppen Chang Yi, Lou Shao und Chen-Xu unterteilt. Diese finden abermals in der Provinz Hunan Verwendung. Zu den Chang Yi-Dialekten zählen die Mundarten Changsha, Hengyang, Yiyang und Zhuzhou.

Changsha ist übrigens die Hauptstadt der Provinz Hunan. Gelegen am Xiang-Fluss beherbergt Changsha das größte chinesische Restaurant der Welt, namens Xihulou. Mit seinen 4.000 Plätzen schaffte es das Xihulou auch als größtes chinesisches Restaurant in das Guinnes Buch der Rekorde: Kaiserlicher Spreisesaal im Xihulou.

Der Xian-Dialektgruppe Lou Shao werden die Mundarten Loudi, Shaoyang und Shuangfeng zugeordnet. Die bezirksfreie Stadt Loudi Loudi, im Zentrum der chinesischen Provinz Hunan, zählt zum Kreis Shuangfeng. Shuangfeng war einst die Residenz von Zeng Guofan und wurde im Jahr 2006 in die Liste der Denkmäler der Volksrepublik China aufgenommen. Zeng Guofan war einst ein angesehener und hoher chinesischer Beamter am Hof der Qing-Dynastie: Zeng Guofan.

Zur Chen Xu-Dialektgruppe des Gan-Chinesisch zählen weiter die Sprachvarianten Chenxi und Xupu. Chenxi ist ein Bezirk, der zum Verwaltungsgebiet der Stadt Huaihua zählt. Huaihua wiederum liegt in der zentral-südlichen Provinz Hunan.

Gan-Chinesisch – Yichun-Dialekt
Als Mundart des Gan-Chinesisch wird der Yichun-Dialekt überwiegend in Zentral- und im westlichen Jiangxi gesprochen. Verwendet in Städten und Kreisen wie Yichun City, Yichun, Yifeng, Shanggao, Qingjiang, Xingan, Xinyu City, Fen yi, Pingxiang City, Fengcheng und Wanzai. Im östlichen Teil der Provinz Hunan wird der Yichun-Dialekt in Liuyang und Liling gesprochen.

Yhichun bedeutet übrigens wörtlich übersetzt „angenehmer Frühling“. Die Stadt in der westlich/nordwestlich gelegenen Provinz Jiangxi, die im Westen an Hunan angrenzt, hat eine über 2.200 Jahre alte Geschichte und eine äußerst tiefgründige buddhistische Kultur. So stammen beispielsweise die Mönchsregeln für Buddhisten, die in Tempeln leben, aus Yhichun: Yichun.

Gan-Chinesisch – Yingtan-Dialekt
Die Yingtan-Mundart gehört ebenfalls zu den chinesischen Gan-Sprachen. Im nordöstlichen Jiangxi findet diese Sprachvariante Verwendung in den Kreisen und Städten Yingtan City, Guixi, Yujiang, Wannian, Leping, Jingdezhen, Yugan, Poyang, Pengze, Hengfeng, Yiyang und Chuanshan. Auch hier verdeutlicht sich wieder, aufgrund dessen, dass oftmals in gleichen Bezirken verschiedene Dialekte gesprochen werden, warum so viele Chinesen mehrsprachig sind.

Die Stadt Jingdezhen, die Porzellan-Hauptstadt Chinas, lädt absolut ein, die traditionsreiche Geschichte der Porzellan-Herstellung kennenzulernen. Im Ausstellungspavillon des Jingdezhen Porzellan Museum können rund 2.400 Porzellan-Kunstwerke in zeitlicher Reihenfolge der Herstellung besichtigt werden. Über 19.000 Keramik-Werke, die Jingdezhen einst reich gemacht hat, sind in diesem Museum beherbergt. Die Geschichte des chinesischen Porzellans reicht weit bis in das zweite vorchristliche Jahrtausend zurück: Chinesisches Porzellan aus Jingdezhen.

Die chinesische Sprache Hakka
Die chinesische Sprachvariante Hakka hat ebenso viele regionale Dialekte, wie es Bezirke mit Hakk-Muttersprachlern als Mehrheit gibt. Weltweit sprechen ungefähr 34 Millionen Menschen das chinesische Hakka. Nicht alle Mundarten des Hakka sind untereinander verständlich. Das sprachliche Verbreitungsgebiet befindet sich in ganz Südchina. Darüberhinaus wird die Sprache Hakka muttersprachlich in Taiwan, Hong Kong sowie in den ostasiatischen Diasporagebieten Diaspora verwendet und in chinesischen Gemeinschaften auf der ganzen Welt.

Hauptsächlich wird Hakka in weit verstreuten, isolierten Regionen gesprochen. Aufgrund dessen, das dort die Kommunikation häufig auf das lokale Gebiet beschränkt ist, hat die Sprachvariante Hakka sehr viele verschiedene Dialekte entwickelt.

Die unterschiedlichen Hakka-Dialekte werden in Provinzen wie Guangdong, Guangxi, Hainan, Fujian, Sichuan, Hunan, Jiangxi und Guizhou, wie sowie in Hong Kong, Taiwan, Singapur, Malaysia und Indonesien gesprochen. Selbst in Taiwan existieren zwei große lokale Varianten des Hakka. Taiwan ist übrigens auch ein Zentrum für die Bewahrung und das Studium der Hakka Sprachgruppen mit ihrer einzigartigen Geschichte und Tradition: Artikel über die Kultur der Hakka.

Mit den chinesischen Sprachvarianten Wu, Yue, Southern Min, Mandarin ist die Sprache Hakka nicht verständlich. Das engste sprachliche Nachbarschaftsverhältnis hat Hakka mit der chinesischen Sprachvariante Gan.

Die überwiegenden Dialekte des Hakka-Chinesisch sind Huizhou, Meizhou, Wuhua, Jiaoling, Dabu und Longyan. Diese gliedern sich teilweise auch wieder in unterschiedliche lokale Mundarten, die durch den Sprachgebrauch mit angrenzenden Gebieten beeinflusst wurden.

Hakka-Chinesisch – Dapu-Dialekt
Die Sprachvariante Dapu wird überwiegend im Bezirk Dapu gesprochen. Gelegen in der östlichen Provinz von Guangdong in China. Dabu ist das Zentrum der Hakka-Kultur und grenzt im Südosten an den Bezirk Raoping.

Eine der acht Han-Volksgruppen Han/Ethnie sind die Hakka, deren eigene chinesische Sprache sich in verschiedene Dialekte aufteilt. Ursprünglich stammen Hakka aus den Regionen um den Baikalsee in Sibirien Baikalsee.

Nach einigen Migrationsbewegungen begannen sich Hakka in Südchina, später in Taiwan, Südostasien, Nord- und Mittelamerika und auch in Australien anzusiedeln: Migrationsgeschichte der Hakka.

Hakka-Chinesisch – Huizhou-Dialekt
Die Hakka-Mundart Huizhou wird überwiegend in einem recht kleinen Gebiet in und um die historische Region von Huizhou gesprochen. Die Muttersprachler leben meist in den gebirgigen Landkreisen im südlichen Anhui. Die Region Anhui beheimatet auch verschiedene UNESCO-Welterbestätten: Provinz Anhui.

Der Huizhou-Dialekt wird weiter im benachbarten Zhejiang und Jiangxi gesprochen. Fast jeder Landkreis hat eine eigene Mundart, der oftmals für Sprecher anderer Landkreise unverständlich ist. Zwei- und Mehrsprachigkeit ist daher auch unter den Sprechern des Hakka-Chinesisch üblich. Schätzungsweise verwenden rund 4,6 Millionen Menschen den Huizhou-Dialekt.

Huizhou selbst ist eine bezirksfreie Stadt in der südchinesischen Provinz Guangdong. Hier ein Blick über den Westsee auf Huizhou: Westsee auf Huizhou.

Hakka-Chinesisch – Jiaoling-Dialekt
Die chinesische Hakka-Sprachvariante Jiaoling wird überwiegend im Landkreis Jiaoling, der bezirksfreien Stadt Meizhou, gesprochen. Die Stadt Meizhou, ehmals als Zhenping County bekannt Meizhou, liegt im Nordosten der Provinz Guangdong in der Volksrepublik China.

Der Bezirk ist übrigens der ehemalige Wohnsitz des taiwanesichen Hakka-Chinesischen Patrioten, Pädagogen und Dichters Qiu Fengjia oder auch Chiu Feng genannt und zählt seit 2006 zu den Denkmälern Chinas: Qiu Fengjia.

Hakka-Chinesisch – Longyan-Dialekt
Der Longyan-Dialekt des Hakka-Chinesisch wird überwiegend im östlichen Teil der Region Longyan in der südchinesischen Provinz Fujian gesprochen. Die Longyan-Sprecher hatten sich bereits zu Zeiten der Tang-Dynastie Tang-Dynastie, im siebten bis zehnten Jahrhundert n. Chr. in der Region niedergelassen. Die Anzahl der Muttersprachler des Longyan-Dialekts wird mit etwa 740.000 beziffert.

Die Hakka-Mundarten Longyan unterteilen sich wiederum in das Longyan Min und das Longyan Hakka. Gesprochen hauptsächlich in Longyans Bezirk Xinluo und in der Stadt Zhangping. Im Besonderen findet die Longyan Hakka-Variante in den Kreisen Changting County, Yongding County, Shanghang County, Liancheng County und Wuping County Verwendung.

Übersetzt bedeutet Longyan „Drachenfelsen-Stadt“. Longyan war übrigens auch Namensgeberin für die Longan-Früchte: Longyan.

Hakka-Chinesisch – Meizhou-Dialekt
Der Meizhou-Dialekt, auch bekannt als Meixian-Dialekt, ist die Prestige-Mundart der Hakka-Chinesen. Das Bildungsministerium der Provinz Guangdong schuf im Jahr 1960 eine offizielle Romanisierung der Sprachvariante Meizhou. Meizhou bildet die Basis für die Hakka-Dialekte in Taiwan. Neben Taiwan wird der Meizhou-Dialekt in Teilen von Süd-China, in den Regionen von Guangdong, gesprochen. Hier in den um Meixian Meixian District liegenden Bezirken von Pingyuan, Dabu, Jiaoling, Xingning, Wuhua und Fengshun. Die Sprachvariante Meizhou ist nach Mei County, im Bezirk Guangdong, benannt.

Meixian ist Teil der bezirksfreien Stadt Meizhou und zählt etwa 610.000 Einwohner. Hier findet sich auch das Geburtshaus des ehemaligen Staatspräsidenten der Volksrepublik China, Ye Jianying, welches seit dem Jahr 2001 zu den Denkmälern der Republik zählt: Ye Jianying.

Hakka-Chinesisch – Wuhua-Dialekt
Der Wuhua-Dialekt ist eine wichtige Mundart der Hakka-Chinesen. Diese Sprachvariante wird überwiegend im südlichen China, in Wuhua County, Jiexi County, Shenzhen, Ost-Dongguan, Nord-Guangdong (um Shaoguan), der Provinz Sichuan und Tonggu County in der Provinz Jiangxi gesprochen. Etwa 6,2 Millionen Muttersprachler verständigen sich in der Wuhua-Mundart.

Am Oberlauf des längsten Nebenflusses des Jangtsekiang, dem 1.532 langen Han-Flusses gelegen Verlauf des Han Shui, grenzt der Bezirk Wuhua im Südosten an Fengshun, Jiexi und Lufeng. Im Südwesten grenzen Heyuan und Zijin an Wuhua-County. Im Nordwesten und Nordosten grenzen Longchuan beziehungsweise Xongning an. Wir werfen einen geografischen Blick auf den Bezirk Wuhua: Wuhua.

Durch den Sprachkontakt mit den angrenzenden Regionen ist die Hakka-Chinesisch-Variante Wuhua von Angleichungen der Mundarten der umliegenden Gebiete beeinflusst.

Die chinesische Sprache Pinghuha
Pinghua ist eine Variante der chinesischen Sprache, die von nahezu sieben Millionen Muttersprachlern verwendet wird, Tendenz deutlich steigend. In den 1980er Jahren waren es gerade mal zwei Millionen Sprecher, die diese chinesische Sprachvariante verwendeten.

Pinghua-Chinesisch wird in der Autonomen Region Guangxi von den Zhuang Zhuang gesprochen, in der Provinz Yunnan leben auch einige der Sprecher. In einigen Gebieten von Guangxi ist Pinghua eine Handelssprache. Viele der Zuhang-Sprecher verwenden Pinghua als Zweitsprache. Die Sprache Pinghua umfasst die Dialekte Guibei Pinghua, Bendihua und Guinan Pinghua. Diese Mundarten haben wiederum auch verschiedene lokale Varianten.

Die nördliche Pinghua-Untergruppe, Guibei, im Norden von Guangxi, konzentriert sich auf das Gebiet in der Nähe der Stadt Guilin Guilin. Hier, in unmittelbarer Nähe, werden auch Dialekte des Südwest-Mandarin gesprochen. Die südliche sprachliche Untergruppe, Guinan, wird im südlichen Guangxi, um die Stadt Nanning Nanning gesprochen.

Diese unterschiedlichen Mundarten bilden eine Kette von Dialekten mit Sprachvarianten des Yu-Chinesisch. Nach innersprachlichen strukturellen Kriterien lassen sich hier jedoch keine eindeutigen Grenzen ziehen, weil mindestens zwei geographisch oder sozial benachbarte Mundarten jeweils gegenseitig verständlich sind. Yu Jin unterteilt die Gruppe in die Arten Yongjiang, überwiegend gesprochen am Yong, einem der Hauptflüsse Chinas Yong, entlang von Nanning. Weiter in die Mundart Guando, welche östlich von Nanning in Laibin und den Grafschaften Heng und Binyang, bis in die Südwestmandarin-sprachige Stadt Liuzhou gesprochen wird. Der Dialekt Rongjiang wird weiter nördlich von Liuzhou, im Kreis Rong gesprochen.

Pinghua-Chinesisch – Guibei Pinghua-Dialekt
Die Mundart Guibei wird im Norden der Autonomen Region Guangxi Zhuang, in der Autonomen Präfektur Wenshan Zhuang-Miao gesprochen: Wenshan Zhuang-Miao.

Weitere Muttersprachler finden sich im Kreis Congjiang in der Provinz Guizhou sowie im Südwesten der Provinz Hunan. Auch im Autonomen Landreis Lianshan Zhuang-Yaou, im Nordosten der Provinz Guangdong, wird der Guibei-Dialekt verwendet.

Die Provinz Guizhou ist ein beliebtes Touristenziel. Dort findet sich der größte Wasserfall in China und Asien, der Huangguoshu-Wasserfall: Huangguoshu-Wasserfall.

Mit seiner Höhe von 74 Metern und einer Breite von 101 Metern, verbirgt sich hinter seinem Wasservorhang ein faszinierendes Höhlensystem, durch das man von einer zur anderen Seite des Naturschauspiels gelangt.

Chinas größter Tropfsteinhöhlen-Komplex, die sogenannte Zhijin-Höhle Höhlen von Zhijin, befindet sich ebenfalls in der Provinz Guizhou sowie die Schluchten des Wuyanghe und die berühmte Drachenpalast-Höhle, genannt Longgong, deren einzelnen Kammern sich wie eine wunderschöne Perlenkette aneinanderreihen. Der Legende nach wohnte einst ein Drachenkönig im Märchenland der unterirdischen Karsthöhlengruppen: Fantastische Drachenpalast-Höhle.

Pinghua-Chinesisch – Bendihua-Dialekt
Die Bendi-Sprachvariante des Pinghua-Chinesisch, der Bendihua-Dialekt, wird von etwa 25.000 Menschen im Autonomen Landreis Tongdao Dong Bezirk Tongdao Dong, in der Provinz Hunan, gesprochen. Zwar klassifiziert die chinesische Regierung die Sprecher von Bendihua als ethnische Han, doch betrachten sich die Sprecher eher als eigene ethnische Gruppe.

Einige der Bendihua-Muttersprachler nennen ihre eigene Sprache übrigens Jiangping. Der Name Bendihua bedeutet wörtlich übersetzt „Muttersprache“ auf Chinesisch-Mandarin.

Pinghua-Chinesisch – Guinan Pinghua-Dialekt
Die Mundart-Variante des Pinghua-Chinesisch, der Guinan Pinghua-Dialekt, wird wesentlich von den lokalen Sprachvarianten im Landkreis Guinan beeinflusst. Der Ursprung zählt im Grunde genommen noch zum Nord-Mandarin. Das sprachliche Verbreitungsgebiet des Guinan Pinghua liegt im Kreis Guinan, des Autonomen Bezirks Hainan der Tibeter in der chinesischen Provinz Qinghai Qinghai. Entlang der Flüsse Yongjiang, Zuojiang, Youjiang und Rongjiang wird diese Sprachvariante gesprochen. Guinan Pinghua zeichnet sich phonetisch besonders durch ruhig gesprochene Töne aus. Die Mundart ist stark von lokalen Dialekten wie Gui-Liu Mandarin und Nanning Baihua beeinflusst.

In der chinesischen Provinz Qinghai fanden im Jahr 2009 übrigens die Kletterweltmeisterschaften statt. Es waren vor allem die Damen des österreichischen Weltkletterverbandes, welche an den vertikalen Steilwänden der Qinghai-Gebirge überzeugende Arbeit leisteten. Gerade mal 16-jährig holte seinerzeit die Österreicherin Johanna Ernst den Weltmeistertitel in der Vorstiegs-Disziplin. Hier ein fotografischer Einblick der faszinierenden Kletterwände im Reich der Mitte: Impressionen Klettern in China.

Die chinesische Sprache Min
Die chinesische Sprache Min oder auch Miin genannt, bezeichnet eine breite Gruppierung verschiedener Sprachvarianten, die von mehr als 70 Millionen Menschen gesprochen werden. Der Name wird vom Min-Fluss in Fujian abgeleitet. Mit einem Lauf von 577 Kilometern ist der Min-Fluss übrigens der größte Fluss in Fujian und ein immens wichtiger Wassertransportkanal: Min Jiang.

Zurück zu den Sprechern des Min-Chinesisch. Diese finden sich in der südöstlichen chinesischen Provinz Fujian. Einwanderer dieser Region verwenden die Sprache weiter in Guangdong, dort in Chaozhou-Swatou Chaozhou und im Bereich Chaoshan Chaoshan, der Halbinsel Leizhou Leizhou-Halbinsel sowie in einem Teil von Zhongshan Zhongshan. Auch wird das Min in Hainan Hainan verwendet, weiter in den Bezirken Zhejiang Zhejiang, Zhoushan Archipel Zhoushan und Ningbo Ningbo. Min ist auch die Mundart in Städten wie Liyang, Jiangyin, der Provinz Jiangsu und Taiwan.

Viele Min-Sprecher finden sich auch unter den Überseechinesen in Südostasien. Außerhalb der Provinz Fujian ist das Southern Min (Minnan) – auch als Hokkien-Taiwanese bekannt, die am weitesten verbreitete Sprachvariante unter den Min-Chinesisch-Gruppen. Die Min-Dialekte sind nicht miteinander oder mit anderen Mundarten der chinesischen Sprache vereinbar.

Die Sprachvarianten des Min-Chinesisch werden zunächst in das Küsten-Min und das Inland-Min eingeteilt. In der Gruppe der Küstenarten finden sich die drei Untergruppen der Dialekte Ost-Min, Pu-Xian Min und Süd-Min. Weiter zählen zum Küsten-Min auch die Dialekte Leizhou Min und Hainanese. Zur Gruppierung der Inland-Min-Dialekte zählen die Unterteilungen des Nord-Min, Central Min und Shao-Jiang Min. Northern Min (Min Bei) wird in der Präfektur Nanping in Fujian gesprochen, wobei der Jian'ou-Dialekt als typisch gilt.

Die Min-Chinesisch-Varianten der Gruppe der Küstenarten verzeichnen die meisten Sprecher. Diese haben sich inzwischen von ihrer Heimat Fujian oder auch Ost-Guangdong zu anderen Küstengebieten Südchinas und auch nach Südostasien verbreitet.

Hier eine Gebietskarte über die Verbreitung der Min-Sprachen: Karte Min Sprachvarianten.

Min-Chinesisch/Küsten-Min: Ost-Min-Dialektgruppen
Die Sprachvariante Ost-Min, auch Min Dong genannt, wird im Nordosten der Provinz Fujian gesprochen. Ost-Min wird vor allem im Bereich der Stadt Fuzhou, also der Hauptstadt der Region Fujian verwendet. Knapp zehn Millionen Sprecher verständigen sich in der Min Dong-Mundart, die sich wiederum in die Dialekte Fuqing und Fuzhou untergliedert.

Im historischen China war das Min-Reich (909 – 945) übrigens eines der Zehn Königreiche Dynastien und Zehn Reiche. Das Wort Min ist auch die Kurzform für die Provinz Fujian.

Die Stadt Fuzhou trägt den Beinamen „Banyan-Stadt“. Einst wurden hier – vor nunmehr etwa 900 Jahren, zahlreiche Banyan-Feigen angepflanzt. Auch heute finden sich außergewöhnliche Exemplare im innerstädtischen Bereich in Fuzhou Banyan-Feigenbaum.

In der Hauptstadt der Provinz Fujian wurde im Jahr 2011 übrigens als chinesische Erstaufführung die Operette Wiener Blut von Johann Strauss aufgeführt.

Min-Chinesisch/Küsten-Min: Pua-Xian-Min-Dialektgruppen
Die Sprachvariante Pua-Xian-Min wird hauptsächlich in der Stadt Putian Putian gesprochen. Auch die Grafschaft Xianyou County Xianyou verwendet Pua-Xian-Min, in der Dialektvariante Xianyou. Man geht von etwa 2,5 Millionen Sprechern der Pua-Xian-Min-Mundart aus.

In einer Untersuchung der Sprache, die eine Vielzahl von Worten einander gegenüberstellte, wurde festgestellt, dass 62 Prozent davon dem Quanzhou-Dialekt des Süd-Min angehören, 39 Prozent dem östlichen Fuzhou-Dialekt. In der Schlussfolgerung wurde angenommen, dass die Variante Pu-Xian enger mit dem Süd-Min verwandt ist.

Die zum Putian-Stadtbezirk Xiuyu gehörende Insel Meizhou soll auch die Heimat der Meeresgöttin Matsu sein. Die 14,5 Meter hohe Matsu-Statue überragt die Insel. 323 Stufen führen vom Matsu-Tempel zur Statue. Hintergrund der Anzahl, nach dem chinesischen Kalender hatte Matsu am 23. Tag des 3. Monats Geburtstag. Wir werfen einen Blick auf die Statue der Meeresgöttin Matsu: Matsu Statue.

Min-Chinesisch/Küsten-Min: Süd-Min-Dialektgruppen
In der südchinesischen Provinz Fujian Fujian sowie in den umliegenden Gebieten wird die Süd-Min-Sprachvariante, auch Min Nan genannt, verwendet. Bekannte Mundarten der Min Nan-Gruppe sind Hokkien, Taiwanisch und Teochew. Insgesamt sprechen rund 49 Millionen Menschen Varianten des Süd-Min. Überwiegend in der Volksrepublik China, Taiwan, Malaysia, Indonesien, Singapur und auf den Philippinen.

Im Süden von Fujian und auch auf Taiwan wird der Hokkien-Dialekt, auch bekannt als Quanzhang, Fukien- oder Amoy-Dialekt, verwendet. Die Mundart Teochew, vielleicht besser bekannt als Chaozhou-Dialekt, erklingt in der zur Provinz Guangdong gehörenden Region Chaoshan Chaoshan. Qiongwen, auch als Hainan-Dialekt bezeichnet, wird auf der Insel Hainan Hainan gesprochen und ist nicht mit den Dialekten Hokkien oder Teochew untereinander verständlich.

Die Region Chaozhou beheimatet auch die traditionelle Kunstform der Chaozhou-Oper. Die Geschichte der Oper ist über 500 Jahre alt und wird von mehr als 20 Millionen Chaozhou-Ureinwohnern in weit mehr als 20 Ländern beziehungsweise Regionen geliebt. Die Melodien der Chaozhou-Oper sind anmutig und sanft, die darstellenden Künste farbenprächtig untermalt. Zu den Charakteren der Chaozhou-Oper zählen im Besonderen Clowns und Frauen: Chaozhou Opera Menglikung.

Min-Chinesisch/Küsten-Min: Leizhou-Min-Dialekt
Die Sprachenvariante Leizhou-Min-Dialekt wird im Südwesten von Guangdong, auf der Halbinsel Leizhou verwendet. Teilweise wird diese Mundart auch in westlich benachbarten Gebieten der Provinz Guangdong gesprochen. Alleine in China finden sich etwa 2,8 Millionen Muttersprachler, die den Leizhou-Min-Dialekt sprechen. Die Mundart wird von sprachlichen Minderheiten auch in Hong Kong und Macau, Taiwan, Singapore, Malaysia, Indonesia sowie in den United States verwendet.

Ein Blick auf die Region von Guangdong zeigt das absolute Juwel der altehrwürdigen und einzigartigen Kultur der Halbinsel Leizhou Peninsula, die weltweit bekannten Steinhunde: Die Steinhunde von Leizhou Peninsula.

Diese einzigartige Art von Kunst und Kultur ist nur selten an anderen Orten in China der Welt zu sehen. Man schätzt, dass es derzeit bis zu 25.000 Steinhunde in Leizhou gibt, die auf Zeiten der Shang-Dynastie Shang-Dynastie zurückgehen. Seinerzeit war das Leben in Leizhou von zahlreichen Naturkatastrophen, aber auch Naturphänomenen überschattet. Daher haben sich die Menschen auf verschiedene Objekte als Totems verlasen Totem. Die Anbetung derer diente zum Schutz. Eine der Bevölkerungsgruppen, die Yao-Minderheit, glaubte an die Macht des Hundes, daher wurde der Steinhund zum Totem der Menschen in Leizhou.

Min-Chinesisch/Küsten-Min: Hainanese-Dialekt
Etwa fünf Millionen Muttersprachler verständigen sich in China in Hainanese-Sprachvarianten des Küsten-Min-Chinesisch. Überwiegend werden die Hainanese-Mundarten in der südchinesischen Inselprovinz Hainan gesprochen. Auf Hainan werden auch Tai-Kadai-Sprachen verwendet Tai-Kadai-Sprachen. Diese haben die Hainanese-Dialekte stark beeinflusst. In den Hainanese-Dialekten sind extreme Änderungen der ursprünglichen Konsonanten auszumachen.

Neben der Klassifizierung in die Gruppe Küsten-Min gibt es auch andere Stimmen, die Hainanese der Gruppe des Süd-Min zuordnen, obwohl sich diese Mundart nicht mit den Süd-Min-Dialekten wie Hokkien-Taiwanese oder Teochew vereinbaren lässt. Hainanese-Dialekte werden teilweise auch dem Leizhou-Min-Dialekt zugesprochen. Dieser wiederum wird in der Nachbarschaft, auf der Halbinsel Leizhou, in einer Gruppe der chinesischen Sprachvariante Qiong-Lei gesprochen.

Min-Chinesisch/Inland-Min: Nord-Min-Dialekt
Die zum Inland-Min zählende chinesische Sprachvariante Nord-Min, auch Min Bei bezeichnet, wird von etwa zehn Millionen Sprechern verwendet. Diese Anzahl ist deutlich geringer, als bei den Varianten es Küsten-Min, doch zeigen die Inland-Dialekte deutlich größere Unterschiede.

Muttersprachlich wird Nord-Min überwiegend in den Gegenden von Jian’ou in der chinesischen Provinz Fujian gesprochen, der Jian’ou-Dialekt gilt hier als typisch. Die Stadt Jian’ou zählt mit Fuzhou übrigens zu einer der beiden Städte, aus deren Anfangssilben sich der Name der südostchinesischen Provinz Fujian, bekannt für atemberaubende Berglandschaften und Küstenstädte, zusammensetzt.

Weitere Sprecher der Nord-Min-Sprachvariante leben in Zhejiang Zhejiang. Namensgeber der Provinz ist der dort gelegene Qiantang-Fluss, in alten Zeiten als Zhe Jiang bezeichnet.

Min-Chinesisch/Inland-Min: Zentral-Min-Dialekt
Der Zentral-Min-Dialekt der Min-Chinesisch-Gruppen, auch Min Zhong bezeichnet, wird hauptsächlich im Amtsbezirk von Sanming Sanming, im Gebiet von Fujian, verwendet. Hier ein Blick auf die unterschiedlichen Sprachvarianten in der Provinz Fujian: Sprachvarianten in Fujian.

Etwa 3,1 Millionen Menschen in der Volksrepublik China verwenden die Min-Chinesisch-Sprachvariante, den Zentral-Min-Dialekt, Min Zhong.

Unterschiedliche Klassifizierung der Inland-Min-Sprachen
Min-Chinesisch/Inland-Min: Shao-Jiang-Min-Dialekte
In der Klassifizierung der Inland-Min-Sprachvarianten gibt es auch unterschiedliche Zuordnungen. Überwiegend werden dem Inland-Min die beiden vorbenannt beschriebenen Dialekte Nord- und Zentral-Min zugeschrieben. Andere sprachwissenschaftliche Untersuchungen benennen noch eine dritte Variante, das Shao-Jiang Min, innerhalb der Inland-Min-Mundarten.

Shao-Jiang Min, auch Shaojiang Min bezeichnet, beheimatet verschiedene Dialekte der Min-Chinesen, mit feinen lokalen Unterschieden. Überwiegend verwendet im Bereich West-Nanping Nanping, nordwestlich der Provinz Fujian. Im Besonderen wird Shao-Jiang in den zu Nanping zählenden Grafschaften von Guangze, Shaowu Shaowu und auch dem westlichen Shunchang Shunchang gesprochen. Im nördlichen Bezirk Sanming findet sich Shao-Jiang ebenfalls in der sprachlichen Verwendung Sanming.

Ein Blick in die Geschichte lässt uns wissen, dass Sanming einst auf der Wanderung der Hakka von Nordchina weiter in den Süden eine wichtige Übergangsstation war. Daher wird Sanming auch als Wiege der Hakka-Chinesen bezeichnet. Die Heimat der Hakka liegt dort nahe der Grenze zu Jiangxi, in der Großgemeinde Shibi. Nachkommen einstiger historischer Persönlichkeiten, beispielsweise des Kaisers der Tang-Dynastie, Li Shimin, leben auch heute noch in Sanming: Tang Taizong.

Shao-Jiang-Min und die Frage der sprachlichen Zugehörigkeit
In der sprachlichen Entwicklung ist festzustellen, dass sich das Shao-Jiang im Grunde aus dem Nord-Min/Min Bei entwickelt hat. Gan-Chinesen haben die Vielfalt der Mundart stark beeinflusst: Sprecher des Gan-Chinesisch.

Shao-Jiang-Min zeigt in seiner sprachlichen Vielfalt aber auch große Einflüsse der Hakka-Chinesen: Hakka.

Wie an anderer Stelle beschrieben, die Klassifizierung dieser Sprachvariante ist nicht unumstritten. Häufig als Nord-Min-Dialekt bezeichnet, wird Shao-Jiang auch oftmals von den Min-Sprachen ausgeschlossen. Dann findet sich die Mundart im Gan-Chinesisch Gan-Chinesisch. Doch verständlich ist Shao-Jiang weder mit Nord-Min noch mit weiteren Gan-Sprachen. Einige wissenschaftliche Gelehrte nennen die Mundarten Min-Gan und beschreiben sie als Übergangsdialekte. Man kann sagen, die Sprachvariante Shao-Jiang Min ist eine Art Sammlung von Dialekten, welche die Verständlichkeit untereinander, anstelle einer Sprache, eingeschränkt hat.

Viele chinesische Sprachen, eine chinesische Schrift
Die vorausgegangenen Beschreibungen der zahlreichen unterschiedlichen chinesischen Sprachen, Dialektgruppen und Einzeldialekte zeigt deutlich, das Chinesisch nicht gleich Chinesisch ist. Verwendet man die Begrifflichkeit „chinesische Sprache“ so wird damit also meist die Standardsprache Hochchinesisch bezeichnet Hochchinesisch Hochchinesisch wiederum gehört zur größten der sinitischen Sprachen, dem Mandarin.

Wir werfen zur Erinnerung nochmals einen Blick auf die geografische Verteilung und Vielzahl der chinesischen Sprachen: Verbreitung.

Zurück zum Hochchinesisch. Repräsentativ für Chinesisch-Mandarin ist der Peking-Dialekt Peking Dialekt. Auch die neun weiteren chinesischen Sprachen, die in eine Vielzahl verschiedener Einzelmundarten zerfallen, werden als Dialekte bezeichnet. Ungeachtet der Tatsache, dass der Grad der sprachlichen Abweichungen untereinander - nach westlichen sprachwissenschaftlichen Maßstäben, Klassifikationen als Sprachen mehr als rechtfertigen würden.

Über die sprachlichen Grenzen Chinas hinaus verwenden die meisten Chinesen das Hochchinesisch zur Verständigung. Auf regionaler Ebene werden häufig auch andere Sprachvarianten, wie die Kantonesische Sprache, zur Verständigung verwendet.

Zwar eingeschränkt, aber dennoch gebräuchlich, dient die chinesische Schrift als dialektübergreifendes Verständigungsmittel Chinesische Schrift. Dies funktioniert, da seitens der Herkunft kleinste Spracheinheiten häufig miteinander verwandt sind, auch wenn die Aussprache meist eine andere ist.

Im chinesischen steht jedes Zeichen im Prinzip für ein Wort und verbindet die Vielzahl der Chinesisch-Sprecher zu einer immens großen kulturellen Gemeinschaft, verbunden über eine jahrtausendealte schriftliche Tradition. Noch bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war die schriftliche Form des klassischen Chinesisch dialektunabhängig. In ganz China sowie in Japan, Korea und Vietnam übte das schriftliche chinesisch eine verbindende Funktion aus.

Doch aufpassen, dass soll nicht bedeuten, es gäbe nur phonologische Unterschiede in den chinesischen Dialekten. Geschriebene chinesische Dialekte haben für viele Wörter eigene Zeichen. Daher und auch wegen grammatikalischen Abweichungen, sind nicht alle geschriebenen Dialekte komplett untereinander verständlich.

Chinesische Frauenschrift Nüshu
Soweit belegt, wird das Chinesische bereits seit dem zweiten vorchristlichen Jahrtausend mit der chinesischen Schrift geschrieben. Jedoch waren neben der chinesischen, einst auch andere Schriften in China gebräuchlich. Hervorzuheben wäre beispielswiese die „Frauenschrift“ Nüshu, die seit dem 15. Jahrhundert in der Provinz Hunan geschrieben wurde.

Hintergrund zur Entwicklung der Frauenschrift Nüshu war die jahrhundertelange Unterdrückung von Frauen in chinesischen Dörfern, mit häufig einhergegangener Zwangsverheiratung. Aus der Not eine Tugend gemacht und um diese immense Unterdrückung etwas abzumildern sowie in Verbindung mit anderen Leidensgenossinnen zu bleiben, entwickelten Frauen seinerzeit die Schriftsprache Nüshu. Somit konnten sie sich über ihre Sorgen und Geschichten über ihre Ehemänner und deren Familien austauschen. Bis zu 20.000 Nüshu-Wörter sind heute bekannt. Die Frauenschrift Nüshu ist nach wie vor im Fokus von Sprachwissenschaftlern: Erforschung der Frauenschrift Nüshu.

Eine andere Schriftvariante, die für das Chinesische gebraucht wurde, war die Phagpa-Schrift Phagpa-Schrift. Diese phonetisch basierte Variante der chinesischen Schriftform fand vor allem zu Zeiten der Yuan-Dynastie (1279 – 1368) Verwendung Yuan-Dynastie.

Diese Art der Schriftsprache ist eine Abugida, bezeichnet also einen bestimmten Typus von Buchstabenschrift. Seinerzeit sollte sie alle Sprachen des mongolischen Weltreiches darstellen. Zwar kam diese Schriftart nach dem Fall der Yuan-Dynastie weitgehend außer Gebrauch, doch lässt sie sich in veränderter Form auch heutzutage wiederfinden, beispielsweise in Tibet.

Merkmale beim Erlernen einer chinesischen Sprache
Schriftzeichen teilweise intuitiv
Im chinesischen gibt es Schriftzeichen, die einfach eine Idee repräsentieren, die sich auf den ersten Blick erkennen lässt. So liegt es beispielsweise nahe, für die Begrifflichkeit von Elektrizität ein Schriftzeichen „mit Kabel“ zu verwenden. Weniger intuitiv stellt sich das schreiben lernen allerdings in der Verwendung von Ziffern dar. Hier muss man schon auswendig lernen, dass eine geschriebene 1 auch eins bedeutet.

Merkmale beim Erlernen einer chinesischen Sprache
Laute klingen oftmals nahezu gleich
Gerade für deutsche Ohren klingen viele Worte im Chinesischen mehr oder weniger gleich. Kein Wunder, die chinesische Sprache kennt viele Laute, die wir im Deutschen gewohnt sind, einfach nicht. Nahezu alle Worte im Chinesischen beginnen mit einem Konsonanten, auf welchen direkt ein oder mehrere Vokale folgen. Dies hat zur Folge, dass die Auswahl an verschiedenen Lauten wesentlich eingeschränkter ist. Um dennoch möglichst viel sprachlich ausdrücken zu können, bedient sich das Chinesische der Töne. Um die chinesische Sprache zu erlernen muss man ein gutes Gehör entwickeln, nur so lassen sich die Unterschiede der hohen, ansteigenden, fallenden und steigend fallenden Töne unterscheiden.

Merkmale beim Erlernen einer chinesischen Sprache
Chinesische Grammatik ist leichter als gedacht
Die größte Überraschung beim Lernen der chinesischen Sprache, die Grammatik ist vergleichsweise einfach. Betrachtet man chinesische Grammatik im Vergleich zur englischen oder deutschen, könnte man fast sagen, es gäbe keine. Was so natürlich nicht stimmt. Auch die chinesische Sprache hat ihre Regeln, doch sind diese im Vergleich zur deutschen Grammatik wesentlich einfacher. Tatsächlich gibt es im Chinesischen auch Besonderheiten, die in der deutschen oder auch englischen Grammatik eher selten Verwendung finden. Das bedeutet, hier hilft nur eines: auswendig lernen.

Merkmale beim Erlernen einer chinesischen Sprache
Chinesisch ist äußerst logisch aufgebaut
Die chinesische Sprache hat sowohl bei zeitlichen, als auch bei räumlichen Angaben eine fixe Reihenfolge. Nämlich von Groß bis Klein. Ein Beispiel für räumliche Angaben wäre eine Aufzählung in dieser Reihenfolge: Land, Bundesland, Stadt, Stadtteil, Straße und Hausnummer. Ähnlich bei zeitlichen Aufzählungen. Begonnen wird mit dem Jahr, gefolgt vom Tag und auch Tageszeit, Stunde und Minute.

Merkmale beim Erlernen einer chinesischen Sprache
Wenige Schriftzeichen und schon klappt das Verstehen
Auch wenn ein umfangreiches Vokabular vieles in der Verständigung erleichtert, im Chinesischen genügen zunächst vergleichsweise wenige Schriftzeichen - man nimmt einfach die gebräuchlichsten, um verstanden werden zu können. Will man die chinesische Sprache erlernen, helfen viele Bücher, die sich speziell auf beispielsweise gerade 300 oder auch 500 Schriftzeichen beschränken. Es macht Sinn, das Erlernen der chinesischen Sprache schrittweise aus- und aufzubauen.

Merkmale beim Erlernen einer chinesischen Sprache
Ein Schriftzeichen = ein Wort - nicht grundsätzlich
Zwar finden sich in der chinesischen Sprache einzelne Schriftzeichen, die alleine eine Idee oder einen Begriff verkörpern und die auch einem Wort entsprechen. Meist werden aber zwei oder auch mehrere Schriftzeichen kombiniert, wo im deutschen ein einzelnes Wort für den Ausdruck genügt.

Merkmale beim Erlernen einer chinesischen Sprache
Leerzeichen gibt es nicht
Tatsächlich braucht man sich beim Schreiben der chinesischen Sprache keine Gedanken darüber zu machen, wo man beispielsweise ein Wort trennt um einen Zeilenumbruch einzufügen, es gibt keine Leerzeichen. Es erfordert gewiss etwas Übung, um die Begriffsgrenzen beim Lesen aufzufinden, doch lassen sich die entsprechenden Kombinationen, die dann auch passen, leicht erkennen.

Merkmale beim Erlernen einer chinesischen Sprache
Teilweise unterschiedliche Aussprache der Schriftzeichen
Je nach Inhalt des geschriebenen im Ganzen, gibt es einzelne Schriftzeichen, die unterschiedlich ausgesprochen werden. Dadurch ist nahezu immer offensichtlich, welche Form der Aussprache man tatsächlich vor sich hat. Das ist im Deutschen ähnlich. Am Beispiel des Wortes „übersetzen“ sehr einfach erklärt. In diesem Satz liegt die Betonung im Wort „übersetzen“ auf der ersten Silbe. Beispiel: Genau an diesem Nebenarm des Rheins möchte ich übersetzen“.

Merkmale beim Erlernen einer chinesischen Sprache
Gutes Sehvermögen wichtig
Da sich so einige Schriftzeichen in der chinesischen Sprache recht ähnlichsehen, erfordert es einen genauen Blick und ein wenig Übung, diese auch zu unterscheiden. Im Grunde verhält es sich wie in den meisten Sprachen. Wenn Kinder beginnen, lesen zu lernen, verwenden sie meist Bücher, in denen die Schriftzeichen in großen Lettern gedruckt sind. Ebenso hilft beim Unterscheiden der chinesischen Schriftzeichen eine größere Schrift oder Hilfsmittel zur Vergrößerung.

Merkmale beim Erlernen einer chinesischen Sprache
Erlernen der Laute erfordert gutes Hinhören
Wie immer gilt üben. Je häufiger geprobt, gelingt es immer leichter, einen passenden Laut richtig zu artikulieren. Auch müssen wir dafür, wie an anderer Stelle beschrieben, sehr genau hinhören, um die feinen Unterschiede zu erkennen. Gewiss ist dies zu Beginn nicht ganz einfach. Ähnlich ergeht es Chinesen mit deutschen Worten wie beispielsweise schon und schön. Das Hörvermögen ist durch ständiges Wiederholen des Zuhörens gut zu schulen, nur Mut. Hilfreich ist hier gewiss ein strenger und konzentrierter Lehrer, der sofort signalisiert, wenn eine Lautäußerung ein chinesisches Wort erkennen lässt.

Merkmale beim Erlernen einer chinesischen Sprache
Die Aussprache ist zunächst nicht ersichtlich
In der deutschen Sprache ist es nichts Neues, das die Aussprache häufig nicht ersichtlich ist. Wie sollte man beispielsweise der Zahl „1“ ansehen, wie man sie ausspricht. Beim Erlernen chinesischer Schriftzeichen verhält es sich teilweise ebenso. Im Chinesischen bestehen die Schriftzeichen aus zwei Teilen, die zusammen die Aussprache sozusagen „erraten“ lassen. Ein Zeichen vermittelt Informationen zur Aussprache, das andere gibt Hinweise zur Bedeutung. Auch hier gilt, je mehr Schriftzeichen erlernt und geübt werden, umso einfacher fällt es, die Aussprache unbekannter Schriftzeichen zu verstehen. Je mehr Zeit man auch in das Lesen chinesischer Literatur aufwendet, umso zügiger entwickelt man einen Blick für die Art der Aussprache, bislang noch nicht gelernter chinesischer Schriftzeichen.

Merkmale beim Erlernen einer chinesischen Sprache
Aussprache verschiedener Schriftzeichen oftmals identisch
Man kennt es aus der deutschen Sprache. Ungeachtet dessen, dass es klare Regeln gibt, wann welches Wort zu verwenden ist, haben auch viele Deutsch-Muttersprachler eine Herausforderung damit, beispielsweise seid und seit oder auch viel und fiel, richtig zu unterscheiden und anzuwenden.

Auch im Chinesischen ist es erforderlich, einen Begriff aus dem ganzen Zusammenhang heraus und somit auch die Aussprache zu identifizieren. Erforderlich wurde dieses Sprachverständnis, als einst die traditionellen chinesischen Schriftzeichen zu vereinfachten Zeichen übergingen. Seinerzeit wurden meist unterschiedliche Schriftzeichen, die jedoch gleich ausgesprochen wurden, einfach zu einem einzigen neuen Schriftzeichen zusammengeführt.

Merkmale beim Erlernen einer chinesischen Sprache
Ein Verben-Phänomen wie im Deutschen
Viele der Herausforderungen, die das Erlernen der chinesischen Sprache mit sich bringt, sind nicht neu. In der eigenen Muttersprache sind diese Umstände nur nicht wirklich bewusst, da die eigene Herkunftssprache von Beginn an vertraut war. In der chinesischen Sprache gibt es, wie im Deutschen, Verben, die durch ein Objekt getrennt werden. Andere hingegen werden nicht getrennt. Ein Beispiel: Aus „aufwärmen“ wird „ich wärme die Suppe auf“. Hingegen bleibt das Wort „bearbeiten“ – „ich bearbeite den Vorgang“. Ähnliche Verben-Phänomene finden sich auch in der chinesischen Sprache.

Es gilt also auch beim Erlernen der chinesischen Sprache, zunächst die neuen Regeln zu verinnerlichen, dann durch permanente Wiederholung im Unterbewusstsein manifestieren und somit automatisch abrufbar zu machen.

Tipps zum Erlernen einer chinesischen Sprache
Freude und Neugierde
Wer mit großer Freude und Neugierde an das Erlernen der chinesischen Sprache herangeht, ist klar im Vorteil. Auch ist es leicht, neue Wörter nebenbei zu lernen, indem man die in einem Gespräch gehörten Wörter nachschlägt und somit direkt sein Vokabular erweitert.

Tipps zum Erlernen einer chinesischen Sprache
Chinesische TV-Sendungen und Filme
Es ist einfach, chinesische Fernsehsendungen oder Filme im Internet zu finden. Häufig nicht nur chinesisch synchronisiert, vielmehr auch mit chinesischen Schriftzeichen untertitelt. So lässt sich die gehörte Sprache wesentlich leichter im Unterbewusstsein verankern.

Tipps zum Erlernen einer chinesischen Sprache
Chinesische Radiosendungen
Um mehr und mehr ein Gefühl für die (Aus)Sprache des Chinesischen zu entwickeln, ist es hilfreich, immer einmal wieder chinesische Radiosendungen über das Internet zu streamen: Chinesische Radiosender.

Das Wahrnehmen geschieht ganz nebenbei und manifestiert sich großartig im Unterbewusstsein, während andere Tätigkeiten vollbracht werden. Je häufiger diese Technik angewandt wird, umso einfacher ist es, wenn das nächste Mal wieder konzentriert und bewusst die chinesische Sprache trainiert wird. Das Unterbewusstsein erinnert sich an bereits gehörte Worte.

Tipps zum Erlernen einer chinesischen Sprache
Chinesische Vokabelkarten to go
Ob traditionell oder per App, Vokabelkärtchen sind ein prima Werkzeug, um unterwegs die chinesische Sprache zu trainieren. Wir erinnern uns, auf die Vorderseite ein Begriff in der chinesischen Fremdsprache platzieren, auf der anderen Seite die muttersprachliche Übersetzung und los geht’s, im Bus, im Stau, beim Friseur, im Wartezimmer etc. Es gibt so viele Möglichkeiten, das Lernen in die täglichen Abläufe zu integrieren.

Tipps zum Erlernen einer chinesischen Sprache
Chinesische Freundschaften und Kulturverständnis
Es ist eine wunderbare Erfahrung, Freundschaften mit Menschen anderer Kulturkreise aufzubauen. Durch das Kennenlernen anderer Denk- und Lebensweisen gewinnt man wertvolle Impulse, auch für ein harmonischeres Miteinander unter den Kulturen. Das unbewusste Training der Muttersprache der Freunde geschieht ganz nebenbei, beim gemeinsamen Spieleabend, zusammen kochen, regionale Feste besuchen und so vielem mehr, was in einer Freundschaft Freude bereitet. Auch lohnt sich der Blick ins Internet um herauszufinden, ob es beispielsweise multikulturelle Interessensgruppen in der Nähe gibt. Universitäten sind auch tolle Treffpunkte anderer Kulturen.

Traditionelle chinesische Kultur
Recherchiert man, welche Kultur der Erde eine lückenlos aufgezeichnete Historie von 5.000 Jahren nachweist, findet man nur eine einzige, die chinesische Kultur. Bereits in alten Zeiten wurde China als „Himmlisches Reich“ bekannt. Der Begriff bezieht sich nicht nur auf die Größe und Stärke Chinas. Vielmehr wird hiermit ein Land beschrieben, in dem göttliche und sterbliche Wesen miteinander existieren.

Hintergrund ist der Glaube, dass das Göttliche den Menschen in China eine sagenhaft reichhaltige und üppige Kultur, in den verschiedenen Dynastien, übermittelte. Es wird überliefert, dass die chinesische Kultur vor weit über 5.000 Jahren mit dem „Gelben Kaiser“ begann: Der Gelbe Kaiser.

Die Säulen der über 5.000 Jahre alten chinesischen Zivilisation gründen auf den drei Religionen Chinas, dem Konfuzianismus, dem Buddhismus und dem Taoismus. Als Quell der chinesischen Kultur gilt das taoistische Denken Daoismus. Die moralischen Richtlinien in der chinesischen Kultur, beispielsweise in Bezug auf die Führung des Staates und das Benehmen jedes einzelnen Menschen, sind im Konfuzianismus verankert Konfuzianismus.

Der Buddhismus, basierend auf der Errettung jedes Menschen und Meditation, hat die chinesische Kultur ebenfalls grundlegend beeinflusst Buddhismus.

Die spätere Epoche der Tang-Dynastie (618 – 907 n.Chr.), wird häufig als Spitze der chinesischen Zivilisation betrachtet. Zu dieser Zeit erreichten die in China gelebten Religionen ihren Höhepunkt.

Chinesische Kultur erzeugte reichhaltiges Wertesystem
Unter Einfluss der in China gelebten Religionen Konfuzianismus, Buddhismus und Taoismus schuf die chinesische Kultur ein grundlegendes, reichhaltiges Wertesystem. Dieses vermittelt die Kardinaltugenden der Güte, Aufrichtigkeit, Anständigkeit, Weisheit und Treue.

Dies im Ergebnis nach den Lehren der drei Religionen, welche die Säulen der alten chinesischen Zivilisation bilden. Im Einklang mit der Natur zu leben oder auch, den Himmel zu respektieren, um das eigene Schicksal zu kennen, sind ebenfalls im chinesischen Wertesystem verankerte Leitbilder. Seit mehr als 5.000 Jahren werden diese Prinzipien in der chinesischen Kultur umgesetzt.

Das Wesen der chinesischen Kultur
Wertesystem, Prinzipien und Leitbilder der chinesischen Kultur zeigen sich vielfältig im täglichen Alltag. Man denke beispielsweise an die Feinheiten in der Umsetzung der chinesischen Malerei, Kalligrafie, Lackkunst und Porzellanherstellung. Schauen wir uns die chinesische Malerei einer Pflaumenblüte an: Video Lackkunst.

In der chinesischen Architektur Chinesische Architektur und natürlich in der chinesischen Gartenkunst spiegeln sich die Ausdrucksformen der chinesischen Kultur mannigfaltig. Einer der berühmtesten Gärten Chinas ist der Yu-Garten, ein wunderschönes Beispiel chinesischer Gartenkunst: Gartenkunst in China.

Kein Garten ohne Feng Shui, also ohne die Harmonielehre aus China, die das Ziel hat, den Menschen mit seiner Umgebung zu harmonisieren. Daher werden Lebens- und Wohnräume nach den Prinzipien des Feng Shui so ausgerichtet, der Fluss positiver Energie maximiert wird und Glück bringt. Feng Shui.

Die chinesische Kultur spiegelt sich auch vielfältig in der chinesischen Philosophie und Literatur. Oder man denke an die Ausdrucksformen der chinesischen Oper, deren berühmteste Form ohne Zweifel die Peking-Oper in all ihren Facetten ist: Video Peking-Oper.

Nicht zu vergessen die Kunstform des chinesischen Schatten- und Puppentheaters: Chinesisches Puppentheater.

Bereits seit längerer Zeit erfreut sich die traditionelle chinesische Medizin weltweit immer größerer Beachtung und Anerkennung: TCM.

Die chinesischen Kampfkünste finden lange schon international Ihre Anhänger. TV-Serien wie Kung Fu machten in den 1970er Jahren diese Kampfkunst im Westen populär. Berühmt wurden die chinesischen Kampfkünste jedoch durch filmische Produkte wie Eastern und Hollywood-Produktionen. Bruce Lee und auch Jackie Chan zählen zu den großen Darstellern der chinesischen Kampfkünste im Kino: Chinesische Kampfkünste.

Chinesische Teezeremonien sind ein gelebter Bestandteil der chinesischen Kultur, wenngleich das Ritual der Teekultur in Japan ausgefeilter zelebriert wird. Chinesische Teekultur.

Das reichhaltige Wertesystem, die Prinzipien und Leitbilder der chinesischen Kultur sind fest im täglichen Leben in China in zahlreichen Ausdrucksformen verankert. Beim Erlernen einer chinesischen Sprache wird man automatisch tiefer in die Prinzipien des chinesischen Kulturkreises aus dem „Land des Lächelns“ eintauchen.

„Land des Lächelns“ erster internationaler Erfolg des deutschen Tonfilms
Die romantische Operette „Land des Lächelns“ mit Musik von Franz Lehár Franz Lehár, die im Wien und Peking des Jahres 1912 spielt, wurde 1930 erstmals verfilmt. Diese erste Filmversion der Operette, unter der Regie von Max Reichmann, war zugleich der erste Erfolg des deutschen Tonfilms auf internationaler Ebene. „Dein ist mein ganzes Herz“ ist die wohl bekannteste Arie des 1929 uraufgeführten Bühnenstücks. Wir hören uns den Wohlklang in der Originalversion seiner ersten Tonverfilmung an: Arie: Dein ist mein ganzes Herz.

Chinesisch-Grundkenntnisse im Reisegepäck:
Weite Augen und Herzen im Land des Lächelns
In China wird das Bemühen von Ausländern, sich mit der chinesischen Sprache zu befassen, hoch angerechnet, man stößt auf weite Augen und öffnet die Herzen. Es ist ein klares Bekunden am aufrichtigen Interesse der chinesischen Kultur.

Es ist also absolut empfehlenswert, mit einigen Grundkenntnissen der chinesischen Sprache ins Reich der Mitte zu reisen. Die durch sprachliche Verständigung hergestellte Nähe zu Einheimischen, lässt das Land und seine Menschen aus einem völlig anderen Blickwinkel erleben.

Hier die 30 wichtigsten hochchinesischen Wörter für das Reisegepäck: Chinesisch für das Handgepäck.

Körpersprache und Humor als Hilfsmittel beim Erlernen der Sprache
Die Auswirkungen von Humor und Lachen haben Wissenschaftler in zahlreichen Studien erforscht. Die praktische Umsetzung kann die Freude beim Erlernen einer Sprache deutlich steigern. Ergo: was wir mit Freude tun, fällt uns leicht. Auch beim Lernen der Sprache Chinesisch.

Der amerikanische Anthropologe Ray Birdwhistell prägte in den 1950-er Jahren den Begriff Kinesik. Ein verhältnismäßig junger Zweig der Kommunikationswissenschaften. Kinesik gründet sich auf den Erkenntnissen, dass unbewusste Bewegungen des Körpers für die menschliche Kommunikation eine grundlegende Bedeutung haben: Kinesik.

Mit Humor leichter lernen. Die Auswirkungen des Lachens bezeichnet man wissenschaftlich als Gelotologie. Die körperlichen und psychischen Aspekte des Lachens werden darin erforscht. Eine gehirngerechte Einführung vermittelte zu Lebzeiten die deutsche Managementtrainerin Vera Felicitas Birkenbihl in unzähligen Seminaren. Wer das Glück hatte, sie in einem ihrer Vorträge live zu erleben, kann bestätigen, wie einfach und verständlich komplexe Sachverhalte durch das humoristische Lernen zu vermitteln sind. Sprachen leichter lernen mit Vera F. Birkenbihl, ein wunderbares, nützliches Seminar: Seminar mit Vera F. Birkenbihl.

Unsere CHINESISCH KANTONESISCH Muttersprachler, unsere Native Speaker, die wir mit entsprechenden Stimm- und Sprechproben in unserer STIMMENKARTEI präsentieren, haben in ihrer Kindheit gewiss unbewusst die Sprache Chinesisch Kantonesisch ebenso leicht und mit Freude erlernt, mit Hilfe der unbewussten Werkzeuge Körpersprache und Humor. Doch nur deren professionelle Stimmbildung macht unsere Stimmen zum Garant, die akustische Visitenkarte Ihres Unternehmens ebenso perfekt zu präsentieren, wie die Dienstleistungen oder Produkte Ihres Unternehmens. Viel Freude beim Entdecken Ihrer Stimme aus den CARPE DIEM STUDIOS.



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