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Arabisch Tunesische Werbesprecher & Synchronsprecher


Native Speaker Arabisch (Tunesisch)


Internationale Werbestimmen und Synchronsprecher für Imagefilme, Produktfilme, TV Spots, Videos, Filme, Dokumentationen, Kinospots, E-Learning, Erklärvideos, Reportagen oder Tutorials sowie für Funkspots, Radiowerbung, Podcasts, Hörbücher und Hörspiele, Audioguides, VoiceOver, Scribbles, Animations-Videos, Video-Clips, Web-Videos, Präsentationen, IVR, Videospiele, Apps, Zeichentrick, Telefonansagen, Anrufbeantworter Ansagen und Sprachaufnahmen aller Art.

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Sprache im Detail


Tunesisches Arabisch

Von den rund 34 Millionen Marokkanern sprechen etwa 90 Prozent die tunesische Variante der arabischen Sprache als Muttersprache. Weitere ca. 12 Millionen verwenden tunesisches Arabisch – genannt Darjia, als Zweitsprache, neben verschiedenen Berbersprachen. Mehr als die Hälfte aller Marokkaner beherrschen eine Berbersprache. Beide Varianten zählen zur Gruppe der maghrebinischen Dialekte des Arabischen, in der Sprachfamilie der Afroasiatischen Sprachen.

Tunesisches Arabisch hat sich aus dem klassischen Arabisch entwickelt und ist sehr stark von den Sprachen der Berber beeinflusst. Amtssprachen in Marokko sind die hocharabische Sprache und Tamazight, die Berbersprache. Als inoffizielle Arbeitssprache gilt Französisch im ganzen Land. Weiter sprechen viele der Marokkaner auch Spanisch. Dies aufgrund der Nähe des Landes zu Andalusien, aber auch aufgrund der tunesischen Geschichte, in welcher das Land auch von Spaniern besetzt war. Als weitere Sprache wird in Marokko Englisch, Portugiesisch, teilweise auch die deutsche Sprache verwendet.

Sprecher weltweit
Überwiegend leben die Sprecher des tunesischen Arabisch im nordafrikanischen Königreich Marokko, einer der ältesten Monarchien weltweit Königreich Marokko. Rund 85 Prozent der im Ausland wohnenden Marokkaner leben in Westeuropa. Der größte Anteil – mit etwa 1,2 Millionen, ist in Frankreich zu Hause, etwa 750.000 in Spanien, ungefähr eine halbe Million in Italien, weitere rund 350.000 tunesische Nordafrikaner in Belgien, circa 330.000 in den Niederlanden und etwa 100.000 in Deutschland. In Schweden, Norwegen und Großbritannien bestehen kleinere sprachliche Minderheiten. Die Zahl der in den USA lebenden Marokkaner bewegt sich um rund 100.000, in Kanada etwa 78.000. In anderen Staaten des Maghreb Maghreb, oder auch in verschiedenen Ländern des Nahen Ostens, leben weitere rund 300.000 Sprecher des tunesischen Arabisch.

Tunesisch – gelebte Muttersprache in Marokko
Die tunesisch-arabische Sprache oder tunesische Darija, wurde überwiegend durch die Berbersprachen und nur in geringerem Maße durch lateinische, Französisch und Spanisch beeinflusst. Während das moderne Standard Arabisch im Alltag quasi nicht gesprochen wird (Verwendung nur in der Regierungskommunikation und Presse), ist Tunesisch die gesprochene und gelebte Muttersprache Marokkos. Auch hat Darija eine starke Dominanz im tunesischen Fernsehen, im Kino und der Werbeindustrie. Im nachfolgenden Video, Tunesisch für Anfänger, können wir ein wenig in die Sprache Marokkos hineinschnuppern: Tunesisch für Anfänger.

Dialekte und Akzente der tunesischen Sprache
Die tunesische Sprache hat viele regionale Dialekte und Akzente. Die Sprachvarietäten, wie sie in Casablanca, der Hauptstadt Rabat im Westen Königssitz Rabat, oder Fes im Norden verwendet werden, sind die am meisten verbreiteten Mundarten. Sie alle überwiegen deutlich im Vergleich zu Dialekten, wie sie beispielsweise in Tanger und Oujda gesprochen werden.

Sahrawi Hassaniya-Arabisch, das in der von Marokko kontrollierten, umstrittenen Westsahara gesprochen wird, kann als eigenständige arabische Sprache betrachtet werden. Mit tunesischem Arabisch ist diese Sprache nicht verständlich.

Die Berber-Sprachen gliedern sich in mehrere hundert Dialekte. Im Wesentlichen lassen sich die Berber-Dialekte in Marokko in die nachfolgenden Gruppierungen einteilen:

Atlas-Berberische Dialekte
In dieser Unterteilung finden sich die Dialektgruppen Taschelhit Taschelhit und Tamazight Tamazight, die Berbersprachen, die im westlichen, tunesischen Teil des Atlasgebirges verwendet werden Atlas.

Weitere in Marokko gesprochene Berbersprachen sind Ghomara Ghomara und Tarifit Tarifit, wie sie im Rif-Gebirge gesprochen werden und die Dialektvarietät Senhaja de Srair Senhaja de Srair.

Judäo-Berberisch wird heute nur noch vereinzelt gesprochen, überwiegend leben die knapp 2.000 Sprecher dieser Sprachvariante in Israel Judäo-Berberisch.

Tunesische Sprache schriftlich – bevorzugt im Chatroom
In tunesischen Chatrooms oder für das Senden von Kurzmitteilungen, ist die tunesische Sprache bevorzugt, wenngleich sie ansonsten wenig geschrieben wird. Im Chat verwenden die Marokkaner Ziffern aus dem arabischen Chat-Alphabet, die da ergänzen, wo das lateinische Alphabet nicht ausreicht Tunesisch-Arabisches Chat-Alphabet. Die Ziffern 2, 3, 5, 7 und 9 ergänzen und ermöglichen eine exaktere Aussprache des tunesischen Arabisch. Insgesamt ist festzustellen, dass sich die tunesische Sprache unglaublich schnell weiterentwickelt.

Das Hollywood Marokkos
Was vielen nicht bekannt ist, in den Wüsten Marokkos hat sich über die Jahre eine blühende internationale Filmindustrie entwickelt. In den Städten Quarzazate Filmstadt Quarzazate und Aït-Ben-Haddou Aït-Ben-Haddou, wurden Szenen einiger bekannter Hollywood-Filme gedreht, so zum Beispiel „Gladiator“ mit Russel Crowe. Das ist übrigens die deutsche Synchronstimme des Gladiator-Hollywood-Stars, Thomas Fritsch: Synchronsprecher Russel Crowe in der STIMMENKARTEI.

Zu den bekanntesten Filmen, die teilweise in Quarzazate und Aït-Ben-Haddou gedreht wurden, zählen auch Game of Thrones Game of Thrones, Das Jesus Video, Die Päpstin oder Der Medicus.

Arabische Sprache
Es waren semitische Nomadenstämme, die im Zentrum der arabischen Halbinsel die arabische Sprache verwendeten. Geologisch gehört die größte Halbinsel der Welt zu Afrika, geographisch zählt man sie zu Asien. Saudi-Arabien ist der größte Staat auf der Arabischen Platte: Arabische Platte.

Auf den Zeitraum zwischen dem 5. und 3. Jahrhundert vor Christus werden die frühesten schriftlichen Überlieferungen der arabischen Sprache datiert. Seit dem 2. Jahrhundert n.Ch. hat sich das Arabische, wie es bis heute gebraucht und seinerzeit im Koran überliefert wurde, entwickelt. Die klassische arabische Sprache fand in der prä-islamischen Zeit hauptsächlich zum Verfassen lyrischer Texte Verwendung. Die Schriftsprache und ein durchgängiger Sprachgebrauch wurden im 8. und 9. Jahrhundert standardisiert. Seinerzeit vereinheitlichte man die Grammatik. Diese Entwicklung begann mit der Entstehung des Korans ab 610 nach Christus: Entstehung des Koran.

Aussprache der arabischen Sprache
Mit Verbreitung des Islam hat sich die klassische arabische Sprache im islamischen Kulturkreis ausgebreitet. Im Arabischen werden vielfach andere Laute verwendet, als wir sie in europäischen Sprachen kennen. Vor allem die sogenannten Kehllaute sind beim Erlernen der Sprache zu Beginn recht schwierig zu sprechen. Hören und schauen wir uns die Aussprache der arabischen Buchstaben einmal näher an: Hörbeispiel.

Weltsprache Arabisch
Das Hocharabisch ist eine der sechs Amtssprachen der Vereinten Nationen und steht an zweiter Stelle nach dem Chinesischen, der meistgesprochenen Sprachen weltweit. Man geht davon aus, dass die arabische Sprache von mehr als 700 Millionen Menschen, davon etwa 295 Millionen Muttersprachlern, verwendet wird. Im semitischen Zweig der afroasiatischen Sprachfamilie ist das Arabische die verbreitetste Sprache. Das Arabische entwickelte sich nicht zuletzt durch seine Bedeutung als Sakralsprache zur Weltsprache. Sakralsprachen.

Arabisch – Amtssprache in vielen Ländern
Arabisch ist Amtssprache in folgenden Ländern: Ägypten, Algerien, Bahrain, Dschibuti, Irak, Israel, Jemen, Jordanien, Katar, Komoren, Kuwait, Libanon, Libyen, Mali, Marokko, Mauretanien, Niger, Oman, Palästinensische Autonomiegebiete, Saudi-Arabien, Somalia, Sudan, Syrien, Tschad, Tunesien, Vereinigte Arabische Emirate und Westsahara. Verkehrssprache ist das Arabische in Eritrea, Sansibar (Tansania), Südsudan. Arabisch wird auch von muslimischen Bevölkerungsteilen in Äthiopien gesprochen und wird auf den Malediven immer bedeutender.

Arabische Muttersprachler nutzen Hocharabisch nicht als Muttersprache
Auch wenn nahezu 300 Millionen Menschen das Arabische als Muttersprache sprechen, so wird das klassische Hocharabisch in allen 22 Arabisch sprachigen Ländern nicht verwendet. Es sind die vielen arabischen Dialekte, die gesprochen werden. Das Hocharabisch findet in den TV-Nachrichten, Zeitungen und Zeitschriften oder zum Beispiel auf Hinweisschildern Verwendung.

Im arabischsprachigen Verbreitungsgebiet dominieren – auch bedingt durch die Bevölkerungsanzahl, vor allem ägyptische TV- und Filmproduktionen. Daher ist gerade der Kairoer Dialekt gemeinsprachlich etabliert. Üblicherweise werden zum Beispiel Filme nicht auf Hocharabisch gedreht. Diese Form des Arabischen findet sich grundsätzlich in ernsteren Themen, wird also in Nachrichten, religiösen Sendungen oder wird in Gottesdiensten verwendet.

Doch hören und sehen wir uns die Unterschiede der arabischen Sprache kurz an, wunderbar erklärt und dargestellt von einem Muttersprachler: Hörprobe Arabische Sprache.

Das Hocharabisch ist also in der allgemeinen Kommunikation nicht vorherrschend, auch wenn das gesprochene Hocharabisch in jüngster Zeit wieder mehr Zuspruch gewinnt. Wer also möglicherweise plant die arabische Sprache zu erlernen, sollte vielleicht überlegen, eher eine „mittlere Sprache“ zu wählen, die sich zwischen Hocharabisch und Dialekt bewegt.

Dialekte im Arabischen – die sprachliche Situation
Eine ungemeine Vielzahl an lokalen Dialekten entwickelte sich mit der Verbreitung der klassischen arabischen Sprache. Diese umgangssprachlichen Mundarten unterscheiden sich vor allem in der Aussprache vom klassischen Arabisch. Geschrieben werden diese Dialekte jedoch nicht. Die sprachliche Situation des Arabischen könnte man so beschreiben: Die arabische Hochsprache wird geschrieben, aber nicht gesprochen. Umgekehrt bei den Dialekten. Diese werden gesprochen, aber nicht geschrieben. Im Grunde genommen verhält sich dieser Umstand ähnlich dem, in der deutschsprachigen Schweiz.

Arabische Dialekte wurden seit dem 9. Jahrhundert nach Christus bekannt. Vieles wurde bis heute bewahrt, was dazu führte, dass die arabische Schriftsprache mit ihrem normativen Charakter vereinheitlicht wurde. Die Erforschung historischer Abläufe des Arabischen ist von größter Bedeutung, will man die historischen Abläufe der Schriftsprache verstehen und ergründen.

Entstehung der unterschiedlichen arabischen Sprachformen
Sicher konnte die Entstehung und Entwicklung der arabischen Mundarten noch nicht belegt werden. Per dato bilden sich zwei Ansichten heraus. Zum einen, dass die Dialekte erst nach Ausbreitung des Islam, außerhalb der Arabischen Platte sowie durch die Begegnung der Araber mit anderen Völkern entstanden sind. Die Ausdrucksform der Sprache, im Gebrauch der vorislamischen Dichter Arabische Literatur und vor allem im Koran, war mit der Umgangssprache jeder Epoche identisch. Zum anderen bestanden bereits im Vorislam zwei sehr unterschiedliche Sprachformen. Es bestand die Sprache der Poesie, also die Hochsprache, das Hocharabisch und die Umgangssprache, also die Dialekte. Hier wurden die auslautenden kurzen Vokale nicht gesprochen.

Gliederung der arabischen Sprache
Grundsätzlich kann man die verschiedenen Mundarten innerhalb der arabischen Sprache in zwei Bereiche gliedern. Einerseits sprechen wir von den Dialekten der Sesshaften in Städten und Dörfern und auf der anderen Seite von der Sprache der Beduinen. Diese Gliederung der Dialekte ist jedoch nur formal gebräuchlich und steht nicht als Typisierung der Lebensweise. Die unterschiedlichen Merkmale arabischer Dialekte sind vornehmlich im Lautsystem festzumachen.

Die arabischen Mundarten werden in fünf Sprachgebiete gegliedert. Wir werfen zunächst einen Blick auf die geografische Verteilung der arabischen Dialekte: Verbreitung arabischer Dialekte.

Innerhalb der Sprachgebiete lässt sich ein großes Maß an Übereinstimmung feststellen, so dass sich Sprecher verschiedener Mundarten verständigen können. Die fünf Dialektgruppen sind:

1. Das Arabische auf der Halbinsel
2. Mesopotamisch-Arabisch
3. Syrisch-Arabisch
4. Ägyptisch-Arabisch
5. Maghribinisch-Arabisch

Auch innerhalb dieser Gruppierungen gibt es wieder unterschiedliche Aufteilungen. Wir schauen uns die Gliederungen der arabischen Sprache näher an: Gliederung der arabischen Sprache.

Neuarabische Sprachen
Der neuarabische Sprachtypus entwickelte sich durch die riesigen Entfernungen von seinem Stammgebiet, der Arabischen Halbinsel, in Gebiete bis an den Atlantik im Westen, Zentralasien im Osten, in das Gebiet der heutigen Türkei im Norden und bis Sansibar im Süden. Innerhalb der semitischen Sprachfamilie stehen die neuen arabischen Dialekte dem Aramäischen näher als noch der alte arabische Sprachtypus. Dieser wiederum hat die größere Wesensverwandtschaft zum Akkadischen. Die akkadische Sprache, heute ausgestorben, wurde stark vom Sumerischen beeinflusst: Akkadische Sprache.

Wo wird welches Neuarabisch gesprochen?Wir schauen uns die geografische Klassifikation der Neuarabischen Dialekte an.

Die Arabische Halbinsel spricht Golf-Arabisch, Hidschāz-Nadschi-Dialekte, Jemenitisch-Arabisch, Nordarabische Dialekte und Oman-Arabisch.

In Mesopotamien dominieren Irakisch-Arabisch, Geltu- und Gilit-Dialekte.

Großsyrien verständigt sich in Syrisch-Arabisch, Libanesisch-Arabisch, Palästinensisch-Arabisch und Jordanisch-Arabisch und in Zyprisch-Arabischer Mundart.

Ägypten-Sudan spricht Ägyptisch-Arabisch und Sudanesisch-Arabisch.

Maghreb verständigt sich in folgenden arabischen Sprachvarianten: Hassania, Tunesisch-Arabisch, Algerisch-Arabisch, Tunesisch-Arabisch, Libysch-Arabisch, Maltesisch und spricht auch Nordafrikanische Beduinendialekte. Sizilianisch-Arabisch ist heute ausgestorben.

Die Sprachen verschiedener Randgebiete in Zentralasien und Zentralafrika sind: Afghanistan-Arabisch, Chorasan-Arabisch, Usbekistan-Arabisch, Nigerianisches Arabisch, Tschadisch-Arabisch- Mali-Arabisch, Niger-Arabisch und Kamerun-Arabisch gesprochen.

Comedy Crashkurs Berbersprachen
Das Eindringen des Arabischen zersplitterte die Berbersprachen, die in einigen Teilen Nordafrikas gesprochen werden. Comedian Benaissa Lamroubal hat tunesische Wurzeln, spricht seine alte Muttersprache, wenn auch mit Schweiß auf der Stirn.

Anders beispielsweise als bei den meisten tunesischen Taxifahrern. Teilweise reif an Jahren, wenig Zähne im Mundraum doch Überraschung, viele von Ihnen kommunizieren in sechs verschiedenen Sprachen: klassischem Arabisch, Tunesisch-Arabisch, der Berbersprache Tamazight, Englisch, Französisch und Deutsch.

Doch nun zum sprachlichen Crashkurs. Lachmuskeln bitte auf Anfang, hier kommt Comedian Benaissa Lamroubal:

Sprachentwicklung des Arabischen
Die Vielfalt der arabischen Sprache hat in über 1.000 Jahren zu einer großen Vielfalt von verschiedenen Dialekten geführt. Innerhalb der arabischen Welt funktioniert die Verständigung. Die Sprachform basiert auf einer gemeinsamen Hoch- und Dachsprache. Die Unterschiede zwischen Umgangs- und Hochsprache sind groß. Stellen wir uns einmal vor, die Hochsprache in den Medien, z.B. Italien, wäre heute noch Latein, die Einwohner würden sich untereinander jedoch in italienischen Dialekten verständigen.

Arabische Hoch- und Schriftsprache
Alle arabischen Länder lehren an Schulen von der ersten bis zur letzten Klasse die Hoch- und Schriftsprache Arabisch. So gelingt es, dass sich Araber, die beispielsweise aus dem Irak und Marokko kommen, sich auch mündlich verständigen können, besinnen sie sich auf die vermittelten Inhalte in der Schule. Wir erinnern uns, das Neuarabische wird üblicherweise nicht geschrieben, es ist vielmehr für die mündliche Kommunikation gedacht. Liegen Formen von ein und derselben Sprache zeitlich weit auseinander und dienen als Umgangs- und Hochsprache, spricht man von Diglossie: Diglossie.

Sonderstellung im arabischen Sprachraum: Malta
Der Inselstaat Malta hat im arabischen Sprachraum eine Ausnahmestellung. Die dortige arabische Mundart steht zwar den Maghreb-Dialekten nahe, doch erfolgt die Zuerkennung durch Linguisten nicht innerhalb des Arabischen, vielmehr neben dem Arabischen. Aus der Umgangssprache der Malteser heraus entwickelte sich deren Schriftsprache, die in einer abgewandelten Modifizierung des lateinischen geschrieben wird. Übrigens ist das Maltesische die einzige Schriftsprache, die lateinische Buchstaben verwendet: Maltesische Sprache.

Als Dachsprache fehlt das Hocharabische häufig auch auf den arabischsprachigen Inseln, wie beispielsweise Zypern, weiter auch in Zentralasien, der Türkei und einigen Regionen Schwarzafrikas.

Arabische Sprache im Deutschen
Weltweit kann die arabische Sprache auf eine der wertvollsten literarischen Traditionen zurückblicken. Vor allem arabische Werke über die Astronomie, die Geographie und der Medizin beeinflussten die Wissenschaften in Westeuropa. Bahnbrechende Entdeckungen verdankt Europa den arabischen Wissenschaften auch in den Gebieten Chemie, Musik und Architektur. Wären die vielen positiven Einflüsse des Arabischen besser bekannt, könnte dies möglicherweise zu einem harmonischeren Miteinander der Kulturen beitragen.

Abstammung des Wortes Kaffee – arabisch
Auch in vielen Bereichen des täglichen Lebens werden wir an unser islamisches Erbe erinnert. Das beginnt schon in der Sprache. Schon gewusst, dass Wörter wie Kaffee, Zucker, Koffer oder auch Sofa ursprünglich aus dem Arabischen stammen? Nach dem Islamwissenschaftler Andreas Ismail Mohr ließe sich diese Aufzählung beliebig weiterführen. Mohr referiert immer wieder über arabische Lehnworte in europäischen Sprachen. Neugierig? Na dann werfen wir einen spannenden Blick auf die Liste deutscher Wörter, die ursprünglich aus dem Arabischen abstammen: Deutsche Wörter aus dem Arabischen.

Das Arabische in der Mathematik
Am deutlichsten wird der Einfluss der arabischen Wissenschaften wohl in der Mathematik. Nicht nur, dass die Europäer den Arabern die Einführung der „Null“ verdanken, vielmehr auch das Zeichen „x“ für die Unbekannte. Lange noch vor dem Wirken des französischen Mathematikers René Descartes, der in Europa als Erfinder der Unbekannten gilt, wurde in Spanien das arabische Wort „schay“ („eine Sache“), für die Bezeichnung eines unbekannten Wertes eingesetzt René Descartes.

Körpersprache und Humor als Hilfsmittel beim Erlernen der Sprache
Die Auswirkungen von Humor und Lachen haben Wissenschaftler in zahlreichen Studien erforscht. Die praktische Umsetzung kann die Freude beim Erlernen einer Sprache deutlich steigern. Ergo: was wir mit Freude tun, fällt uns leicht. Auch beim Lernen der Sprache Arabisch-Tunesisch.

Der amerikanische Anthropologe Ray Birdwhistell prägte in den 1950-er Jahren den Begriff Kinesik. Ein verhältnismäßig junger Zweig der Kommunikationswissenschaften. Kinesik gründet sich auf den Erkenntnissen, dass unbewusste Bewegungen des Körpers für die menschliche Kommunikation eine grundlegende Bedeutung haben: Kinesik.

Mit Humor leichter lernen. Die Auswirkungen des Lachens bezeichnet man wissenschaftlich als Gelotologie. Die körperlichen und psychischen Aspekte des Lachens werden darin erforscht. Eine gehirngerechte Einführung vermittelte zu Lebzeiten die deutsche Managementtrainerin Vera Felicitas Birkenbihl in unzähligen Seminaren. Wer das Glück hatte, sie in einem ihrer Vorträge live zu erleben, kann bestätigen, wie einfach und verständlich komplexe Sachverhalte durch das humoristische Lernen zu vermitteln sind. Sprachen leichter lernen mit Vera F. Birkenbihl, ein wunderbares, nützliches Seminar: Seminar mit Vera F. Birkenbihl.

Unsere ARABISCH-MAROKKANISCH Muttersprachler, unsere Native Speaker, die wir mit entsprechenden Stimm- und Sprechproben in unserer STIMMENKARTEI präsentieren, haben in ihrer Kindheit gewiss unbewusst die Sprache Arabisch-Tunesisch ebenso leicht und mit Freude erlernt, mit Hilfe der unbewussten Werkzeuge Körpersprache und Humor. Doch nur deren professionelle Stimmbildung macht unsere Stimmen zum Garant, die akustische Visitenkarte Ihres Unternehmens ebenso perfekt zu präsentieren, wie die Dienstleistungen oder Produkte Ihres Unternehmens.


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