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Afrikaans, Afrikanische Werbesprecher & Synchronsprecher


Native Speaker Afrikaans


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Sprache im Detail


Afrikaans – eine afrikanische Sprache

In Afrika werden elf Amtssprachen gesprochen. Afrikaans ist eine davon. Nahezu sieben Millionen Menschen sprechen Afrikaans als Muttersprache. Ungefähr die gleiche Anzahl verwendet die afrikanische Sprache als Zweitsprache. Darüber hinaus haben bis zu 16 Millionen Sprecher Kenntnisse dieser afrikanischen Sprachvariante.

Ein Blick auf die geografische Verteilung des Afrikaans zeigt, dass die Sprecher mehrheitlich in den westlichen Landesteilen am Westkap sowie am Nordkap zu finden sind. In den ehemaligen südafrikanischen Provinzen Transvaal, dem afrikanischen Freistaat Oranje und in der Provinz Ostkap wird die Sprache ebenfalls verwendet. In den Regionen um die Städte Kapstadt und Pretoria wird die afrikanische Sprache ebenfalls gesprochen. Als weiterer sprachlicher Schwerpunkt wäre Namibia zu benennen, wenngleich Afrikaans hier eine Minderheitensprache darstellt.

Afrikaans Sprechtraining mit Charlize Theron
Afrikaans ist beispielsweise die Muttersprache der südafrikanisch-US-amerikanischen Schauspielerin Charlize Theron mit französisch-deutscher Abstammung. Mit ihrem britischen Schauspielkollegen David Oyelowo, dessen Eltern aus Nigeria stammen, trat sie vor die Kamera, um sich gegenseitig in den Sprachen Afrikaans und Yoruba (eine der drei Hauptsprachen in Nigeria), zu „unterrichten“. Was dabei herauskam, neugierig? Na dann, zum heiteren Einstieg, viel Vergnügen und Kurzweil mit Charlize Theron und David Oyelowo: VIDEO.

Herkunft und Entwicklung der Sprache Afrikaans
Möglicherweise haben Sie sich gerade einige Sprechproben der großartigen Afrikaans Stimmen in unserer STIMMENKARTEI angehört und denken hoppla, das ist doch kein afrikanisch, so klingt Niederländisch? Stimmt, zum Teil. Denn die Sprache Afrikaans hat sich aus dem Niederländischen des 17. Jahrhunderts entwickelt.

Zu dieser Zeit benötigte die Vereinigte Ostindische Handelskompanie (VOC), einen Rastplatz für ihre Schiffe auf dem langen Seeweg nach Indien und ließ sich kurzerhand am Kap der guten Hoffnung nieder. Dort konnten Händler und Schiffsleute Nahrungsmittel an Bord nehmen oder auch kranke Mitfahrer zurücklassen. Im Jahre 1602 schlossen verschiedene Kaufmannskompanien in den Niederlanden ein Bündnis, um untereinander die Mitbewerber auszuschalten, die VOC entstand: Niederländische Ostindien-Kompanie.

Die Spuren der Herkunft der ersten Kolonisten an der Südspitze des Kontinents sind auch heute noch in Afrika zu erkennen. Matrosen und Bauern aus den südlichen Niederlanden besiedelten das Kap und brachten einen eigenen Wortschatz und Dialekt nach Afrika. Die Niederländer lernten erstmals Buschmänner und die Völkerfamilie der Khoikhoi kennen, die Südafrika seinerzeit besiedelten. Etwa ab 1740 kann man nicht mehr sagen, die Umgangssprache in Südafrika sei rein Niederländisch. Plausibel erscheint in allen Theorien über die Entstehung dieser neuen Sprachvariante, die wichtigsten Entwicklungen der Sprache Afrikaans geht wohl auf Interferenzen zurück. Sprich, die muttersprachlichen Strukturen wurden auf die Zweitsprache übertragen.

Spracheinflüsse im Afrikaans
Einen sehr großen Einfluss auf die Sprache Afrikaans hatten die französischen Hugenotten, welche im 16. und 17. Jahrhundert nach Südafrika kamen. Heute erinnern französische Namen an sie. Aus dem Niederländischen des 17. und 18. Jahrhundert stammen die ursprünglich französischen Bezeichnungen, die im Afrikaans übernommen wurden.

Etwa 60 Kilometer östlich von Kapstadt liegt der heutige Ort Franschhoek, was so viel wie Franzosenwinkel oder –ecke bedeutet. Franschhoek wurde im Jahr 1688 von etwa 200 aus Frankreich ausgewanderten Hugenotten besiedelt und gegründe: Franschhoek.

Sprachlich passte sich die Gruppe der französischen Auswanderer jedoch schnell an. Bereits nach einer Generation wurde kaum noch Französisch gesprochen. Afrikaans, die Sprache der Siedler am Kap, dominierte.

Im Vergleich zu den Franzosen, hatten die Sklaven aus Indonesien oder auch anderen Gebieten – viele kamen aus portugiesischen Kolonien, die im 18. Jahrhundert nach Südafrika entsendet wurden, nur einen geringen Einfluss auf die Sprachentwicklung Afrikaans. In frühester Zeit bereits wurden sprachliche Bestandteile aus dem Malaiischen und Portugiesischen ins Niederländische übernommen.

Immer wieder regelte die Vereinigte Ostindische Handelskompanie über verschiedene Maßnahmen, dass nur das reine Niederländisch Akzeptanz fand, Einwanderer mussten sich demnach anpassen.

Die Engländer kamen um etwa 1800 nach Südafrika, was jedoch die Sprachentwicklung Afrikaans nicht sonderlich beeinflusste, obwohl Englisch seinerzeit einen höheren Status hatte. Zu dieser Zeit ahnte man nicht, dass die Engländer ihren Machtbereich am Kap ausdehnen würden: Wie die Engländer nach Kapstadt kamen.

Die Engländer sprachen Englisch und führten die Unterrichtung und auch eine englischsprachige Verwaltung ein. Das Englische wurde meist in den oberen Schichten, im Kreise von Intellektuellen und der Verwaltung gesprochen. Die Sprache Afrikaans bezeichnete man als Küchensprache.

Die konservativen Buren, also die Nachkommen der Niederländer und Flamen, waren mit der englischen Regierung unzufrieden. Sie zogen 1835 – 1841 weg von der Küste, weiter nach Norden Der große Treck.
Nunmehr fand sich die Sprache Afrikaans auch in verschiedenen Gebieten, in unterschiedlichen Varianten. Dies änderte jedoch nichts an den Streitigkeiten mit den Engländern.

Im 19. Jahrhundert, mit dem aufkommenden Nationalismus, begannen die Einwohner auch die Sprache Afrikaans zu verteidigen. Die Sprache wurde nun erstmals schriftlich festgehalten. Es wurde eine Rechtschreibung entworfen und in Afrikaans unterreichtet. Eine afrikaanse Bibelübersetzung wurde ebenfalls erstmals verfasst. Neugierig, Marias Lobgesang, Lukas 1, 46-55, einmal in der Sprache Afrikaans zu lesen? Bitteschön: The Song of Mary.

Afrikaans als Kultursprache – ein Kampf
Für die Anerkennung Afrikaans als Kultursprache wurde lange gekämpft. 1875 gründete sich dazu der „Verband der Aufrechten Afrikaner“, in Afrikaans: „Genootschap van de Regte Afrikaners“. Die Buren erreichten nach dem zweiten Freiheitskrieg gegen die Engländer (1899 – 1902), die Selbstverwaltung. Somit wurde das Niederländische offizielle Sprache. Ein völlig neuer Nationalismus entstand und erstmals auch das Gefühl für eine eigene Sprache. Erfolge im Kampf um die Kultursprache erzielten auch die 1905 entstandenen Gesellschaften "Afrikaanse Taalgenootschap" (Afrikanische Sprachgesellschaft) und die "Afrikaanse Taalvereniging" (Afrikanische Sprachvereinigung).

Den Status eines eigenen Herrschaftsgebietes innerhalb des „Commonwealth of Nations“ erhielt die Südafrikanische Union im Jahr 1910. Die Anerkennung Afrikaans als zweite offizielle Sprache, erfolgte in den 1920er-Jahren.

Es dauerte bis in die 1960-er Jahre, ehe die Entwicklung des Afrikaans zur heutigen Sprachform weitgehend abgeschlossen war. Von einer Sprache mit sogenannten niederen Funktionen, ist Afrikaans nunmehr zur Sprache mit höheren Funktionen, mit Anwendung als Rechtssprache oder auch Sprache der Politik geworden.

Neben Afrikaans und Englisch erklingen in Südafrika auch eine große Anzahl nicht-europäischer Sprachen. Diese gehören meist zu den Bantusprachen, welche eine Untergruppe der afrikanischen Niger-Kongo-Sprachen bilden. Etwa 200 Millionen Menschen sprechen ungefähr 500 Bantusprachen. Werfen wir einen Blick auf die Verteilung der afrikanischen Sprachfamilien: Verteilung der afrikanischen Sprachfamilien.

Afrikaans heute – die jüngste Sprache der Welt
Wörtlich steht Afrikaans für afrikanisch. Aufgrund der Entstehung früher auch Kapholländisch oder Kolonial-Niederländisch bezeichnet. Nach Indien und Bolivien ist Südafrika das Land mit den meisten offiziellen Sprachen der Welt. Afrikaans wird von etwa 6,86 Prozent der Bevölkerung in Südafrika als Muttersprache gesprochen. Nahezu die gleiche Anzahl, 6,75 Prozent, sprechen Afrikaans als Zweit- oder Drittsprache. Afrikaans ist eine der elf Amtssprachen in Südafrika: Sprachen Südafrika.

Zu Beginn nannte man das heutige Afrikaans noch Cape Dutch, die geschriebene Sprache war Niederländisch. Im Jahr 1925 wurde Afrikaans als Sprache anerkannt. Die starke Verbreitung erfolgte in der Zeit der Apartheid ab 1948. Afrikaans ist die jüngste Sprache der Welt. Auf Anhieb ist Afrikaans wohl nicht zu verstehen, die Aussprache weicht zu stark ab. Doch das Erlernen der Grundkenntnisse der Sprache ist gar nicht so schwer. Einfach einmal ausprobieren? In Ordnung. Wir fragen: Wie geht es Dir? Auf Afrikaans „Hoe gaan dit?“. Die sogenannte vereinfachte niederländische Orthographie bildet heute die Grundlage der Rechtschreibung der Afrikaans Sprache. Sie ist phonetischer, richtet sich also mehr nach der Aussprache, was das Erlernen vereinfacht.

Afrikaans – der Wortschatz
Einzelne Wörter haben mitunter eine andere Bedeutung, wenngleich auch der Wortschatz Afrikaans überwiegend auf dem Niederländischen basiert. In der Niederländischen Sprache ist mit dem Wort leraar ein Lehrer gemeint. Anders in Afrikaans, hier bedeutet leraar Prediger. Auch aus der Seemannssprache (wir erinnern: viele der ersten Siedler am Nordkap waren Seeleute), sind einige Wörter zu den allgemein gebräuchlichen im Afrikaans geworden. Bedeutet hier das Wort kombuis die Küche, wird im Niederländisch damit die Kombüse bezeichnet.

Aus den verschiedensten Sprachen hat Afrikaans auch Lehrwörter übernommen. Eine Banane wird piesang genannt, was aus dem Malaiischen stammt. Der Regenschirm – sambreel, kommt aus dem Portugiesischen. Anglizismen werden weitgehend vermieden, da sich die Sprache Afrikaans in Konkurrenz mit Englisch befindet. Lehnübersetzungen wurden stattdessen geschaffen. Zum Beispiel das Wort droogskoonmaak, aus dem Englischen von dry cleaning, im Deutschen die Chemische Reinigung.

Afrikaans Musik
Die sprachlich unterschiedlichen Einflüsse spiegeln sich hörbar auch in der Musik afrikaanssprachiger Künstler wieder. Zum Beispiel: Jay en Lianie May – „Vir Liefde“ („Für die Liebe“), Lautsprecher an: zum Song.

Oder auch im afrikaanssprachigen Song „My Hart Myne“, was bedeutet „Mein Herz gehört mir“, der südafrikanischen Sängerin Charlize Berg: zum Song.

Körpersprache und Humor als Hilfsmittel beim Erlernen der Sprache
Die Auswirkungen von Humor und Lachen haben Wissenschaftler in zahlreichen Studien erforscht. Die praktische Umsetzung kann die Freude beim Erlernen einer Sprache deutlich steigern. Ergo: was wir mit Freude tun, fällt uns leicht. Auch beim Lernen der Sprache Afrikaans.

Der amerikanische Anthropologe Ray Birdwhistell prägte in den 1950-er Jahren den Begriff Kinesik. Ein verhältnismäßig junger Zweig der Kommunikationswissenschaften. Kinesik gründet sich auf den Erkenntnissen, dass unbewusste Bewegungen des Körpers für die menschliche Kommunikation eine grundlegende Bedeutung haben: Kinesik.

Mit Humor leichter lernen. Die Auswirkungen des Lachens bezeichnet man wissenschaftlich als Gelotologie. Die körperlichen und psychischen Aspekte des Lachens werden darin erforscht. Eine gehirngerechte Einführung vermittelte zu Lebzeiten die deutsche Managementtrainerin Vera Felicitas Birkenbihl in unzähligen Seminaren. Wer das Glück hatte, sie in einem ihrer Vorträge live zu erleben, kann bestätigen, wie einfach und verständlich komplexe Sachverhalte durch das humoristische Lernen zu vermitteln sind. Sprachen leichter lernen mit Vera F. Birkenbihl, ein wunderbares, nützliches Seminar: Seminar mit Vera F. Birkenbihl.

Unsere Afrikaans Muttersprachler, unsere Native Speaker, die wir mit entsprechenden Stimmproben in unserer Stimmenkartei präsentieren, haben in ihrer Kindheit gewiss unbewusst die Sprache Afrikaans ebenso leicht und mit Freude erlernt, mit Hilfe der unbewussten Werkzeuge Körpersprache und Humor. Doch nur deren professionelle Stimmbildung macht unsere Stimmen zum Garant, die akustische Visitenkarte Ihres Unternehmens ebenso perfekt zu präsentieren, wie die Dienstleistungen oder Produkte Ihres Unternehmens.


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